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Schluss mit den Schülerstreiks: Polizei geht mit Wasserwerfern und Tränengas gegen streikende Grundschüler vor


Berlin (EZ) | 22. Februar 2019 | Seit Wochen steigt die Zahl der streikenden Schüler in Deutschland, die jeden Freitag für mehr Klimaschutz auf die Straße gehen. Nun hat die Polizei interveniert und eine unangemeldete Demo von Grundschülern mit Wasserwerfern und Tränengas beendet.

Wie ein Sprecher der Polizei berichtet, hatten sich gegen 9 Uhr heute Vormittag rund 30 Kinder zwischen sechs und zehn Jahren auf dem Potsdamer Platz eingefunden und immer wieder „Wir wollen mehr Klimaschulz“ gerufen. Dazu hielten sie Transparente in die Luft, auf denen „Klimaschuz mus sein“ und „Was ist Klima?“ zu lesen waren.



„Grundsätzlich ist das ja eine gute Sache, aber freitags haben Schüler vormittags in der Schule zu sein und außerdem war diese Demo nicht angemeldet“, so der Polizeisprecher weiter.

Mehrere Versuche, die unangemeldete Freitagsdemo aufzulösen, scheiterten, nachdem einige Grundschüler anfingen zu weinen und nach ihren Eltern zu rufen, weil Polizisten sie rügten.

„Als dann auch noch zwei Beamte von einer Schülerin gebissen und von einem 7-jährigen getreten wurden, blieb uns leider keine andere Möglichkeit, schwerere Geschütze aufzufahren, um die Demo schnellstmöglich zu beenden“, begründet der Sprecher das weitere Vorgehen seiner Kollegen.

Mit Hilfe von fünf Wasserwerfern und dem Einsatz von Tränengas, gelang es den insgesamt 200 Beamten schließlich, die Menge auseinanderzutreiben und die Demonstration aufzulösen.

Bis auf einige Schürfwunden wurde niemand ernsthaft verletzt. „Wir haben 12 Kinder in Polizeigewahrsam genommen und von ihren Eltern abholen lassen“, so der Polizeisprecher abschließend.

Mit weitere Aktionen dieser Art rechnet er vorerst nicht.

JME/Foto: By ConcordOwn work, CC BY-SA 3.0, Link)

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