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Machtdemonstration: kommunistisches China färbt Mond rot!


Peking (EZ) | 21. Januar 2019 | China zeigt unmissverständlich, dass das Land im Wettlauf um die Vorherrschaft im All die Führungsrolle beansprucht. In den frühen Morgenstunden färbten die Kommunisten den Mond rot ein.

Wenige Wochen, nachdem eine chinesische Sonde erstmals auf der der Erde abgewandten Seite landete, demonstrierte die Führung des fernöstlichen Landes ihren Machtanspruch im Weltall. In der Nacht zu heute wurde mit gewaltigem Aufwand der Erdtrabant in sozialistisches Rot gefärbt.



Damit dürfte klar sein, zu welchen Leistungen chinesische Wissenschaftler mittlerweile in der Lage sind. Noch vor wenigen Jahren wurden die Weltraumambitionen Chinas im Westen noch verlacht – nun demonstrierten sie ihre technische Überlegenheit.

„Auf der Rückseite des Mondes zu landen, das war schon eine unmissverständliche Demonstration“, sagte ein Sprecher der Europäischen Weltraumagentur ESA heute Morgen konsterniert. „Jetzt die überall sichtbare Malerei – ich fürchte, wir werden Jahrzehnte brauchen, um zu ihnen aufzuschließen. Wenn das überhaupt noch möglich ist.“

Beobachtern zufolge werde die Europäer, die Amerikaner, die Russen und die aufstrebenden Weltraumnationen Indien und Luxemburg nunmehr nur die Zuschauerrolle einnehmen. „Wer so etwas schafft, dem gebührt bei aller Konkurrenz erstmal Respekt.“

Die Frage bleibt, wie die Chinesen das eigentlich geschafft haben. Experten gehen von Milliarden Litern Farbe und tausenden Astromalern aus. „Das zeigt auch die Finanzkraft Chinas“, so ein Sprecher der NASA schwer beeindruckt.

(JPL/Foto: By Alfredo Garcia, Jr – Shared by photographer [1], Public Domain, Link)

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