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„Zusätzlicher bezahlter Urlaub“ – Mehrheit der Deutschen liebt die „Grippe“


Berlin (EZ) | Für viele Deutsche beginnt in diesen Tagen der langersehnte Extra-Urlaub: Die auch „Grippe“ genannte Auszeit ist vor allem für Arbeitnehmer und Schüler eine willkommene Abwechslung zum stressigen Alltag.

Umfragen zufolge werden auch dieses Jahr wieder hunderttausende Deutsche den als „Grippe“ bekannten Sonderurlaub genießen und sich ein paar Tage von der Arbeit fernhalten.



Vor allem Angestellte und Schüler planen demnach, teilweise bis zu drei Wochen daheim zu bleiben. Die meisten davon schätzen den bezahlten zusätzlichen Urlaub als „willkommene Regeneration“. Gerade zwischen den Weihnachts- und Osterferien werde damit eine klaffende Lücke geschlossen, die viele mit „Grippe“ schließen wollen.

Aber es gibt auch Grund für Unmut: 98% der Befragten finden, dass die bürokratischen Hürden für die Beantragung der „Grippe“ zu hoch seien. Bemängelt wird vor allem, dass vielfach eine Bescheinigung eines Arztes vonnöten ist.

Auch tauchen immer wieder Beschwerden darüber auf, dass man während der Grippeauszeit weder in den Urlaub fliegen noch sonstigen Freizeitaktivitäten wie Sport oder Kinobesuchen nachgehen dürfe. Viele Befragte klagten zudem darüber, dass sie sich nach dem Sonderurlaub oft nicht viel erholter fühlten als zuvor erhofft. Im Gegenteil, die meisten gaben sogar an, sich an den Urlaub gar nicht mehr genau erinnern zu können.

Interessant ist ein weiteres Detail: Obwohl die Mehrheit der Deutschen die Grippe liebt, geben genauso viele Befragte an, sich während der mehrwöchigen Auszeit „aus irgendeinem Grund“ oft zurück nach der Arbeit zu sehnen. „Die Menschen sind einfach nie zufrieden“, so ein Experte abschließend..

(JPL/Foto: Von By ArielinsonOwn work, CC BY-SA 4.0, Linken.wikipedia)

Artikel erschien erstmals am 16.02.2016

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