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Schokoladenhersteller Mars warnt vor dem Verzehr des linken Twix

31. Oktober 2018 ·

Sollte nicht gegessen werden: Das linke Twix (im Bild unten).
Sollte nicht gegessen werden: Das linke Twix (im Bild unten).

Viersen (EZ) | Der Süßwarenproduzent Mars ruft einen beliebten Schokoriegel zurück, das linke Twix. Das rechte allerdings kann bedenkenlos verzehrt werden. 

Mars (stellt u.a. M&M’s, Snickers her) ruft die Verbraucher dazu auf, das linke Twix nicht zu essen. Grund ist eine leichte Verunreinigung in den Herstellungsanlagen in der Fabrik des Produkts, die bei einer routinemäßigen Überprüfung aufgefallen ist.

Kunden, die ohnehin das rechte Twix bevorzugen, können aber aufatmen: dieses Produkt ist nicht zu beanstanden und kann gefahrlos vernascht werden.

Ein Sprecher teilte mit, dass Verbraucher die linken Twix im Handel umtauschen oder direkt an das Unternehmen zurückschicken können. Man erkenne die linken Twixriegel daran, dass sie „in der Packung neben dem rechten liegen“. Schon seit vielen Jahren werden die unterschiedlichen Twix separat voneinander hergestellt.

In der Süßigkeitenmischung „Celebrations“, in der einzeln verpackte Kleinversionen von beliebten Produkten wie Mars, Snickers und Bounty zu finden sind, sind ebenfalls die linken Twix nicht zum Verzehr geeignet.

In der Praxis dürfte der Rückruf kaum Auswirkungen haben: die allermeisten Twixkunden bevorzugen ohnehin das rechte Twix. Stolze 98% der Verbraucher gaben zuletzt an, den linken Riegel gar nicht erst anzurühren und ihn vielmehr ungesehen zu entsorgen oder den Nachbarskindern zu schenken. Konsistenz, Geschmack und Optik des linken Twix sagen den Kunden kaum zu. Allgemein wird das rechte als nicht ganz so süß bezeichnet und dem Keks eine angenehmere Knusprigkeit bescheinigt. Der Hersteller Mars ist allerdings vertraglich weiterhin zur Produktion verpflichtet und muss noch bis mindestens zum Jahr 2038 beide Riegel gleichberechtigt verkaufen.

(JPL/Foto: Von Scott EhardtEigenes Werk, Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=73733)

Artikel erschien erstmals im Februar 2016.


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