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UNO-Menschenrechtsrat will Wecker verbieten

Sieht harmlos aus, hat es aber faustdick hinter den Ohren: ein Wecker.


Genf (EZ) | Der UNO-Menschenrechtsrat setzt sich für ein Verbot von Weckern ein. Bei der nächsten Vollversammlung der Vereinten Nationen soll das Thema auf der Tagesordnung stehen.

Die 47 Mitgliedsstaaten des Menschenrechtsrates der Vereinten Nationen haben sich einer der großen Geißeln der modernen Welt angenommen: Sie streben ein weltweites Verbot von Weckern an.



Tagtäglich würden unzählige Menschen auf der ganzen Welt Opfer eines solchen Geräts, so der Leiter des Rates, Vojislav Šuc, heute Morgen viel zu früh in Genf. „Viele Millionen Menschen sind jeden Tag einem Wecker ausgesetzt und werden von diesem aufs Schlimmste in ihrer Würde verletzt,“ sagte der slowenische Diplomat. „Die Weltgemeinschaft darf nicht länger die Augen vor diesem Leid verschließen!“

Schätzungen des Rates zufolge befindet sich in nahezu jedem Haushalt in Europa und Nordamerika mindestens eines dieser Terrorinstrumente; in Asien und Australien liegt die Verbreitung bei immerhin etwa 98% und in Südamerika bei 95%, Tendenz steigend. In Afrika wächst die Verbreitung derzeit besonders stark, auch hier wird demnächst die 95%-Marke geknackt werden.

Der Menschenrechtsrat definiert Wecker als technische Geräte, die elektrisch oder mechanisch betrieben werden und ihrer Natur nach geeignet sind, auf grausame Art und Weise den natürlichen Schlafzyklus von Menschen zu unterbrechen. Täglich werden Schätzungen zufolge mehr als vier Milliarden Menschen Opfer eines Weckers. Jeder 129. verliert dabei sogar sein Leben oder fügt sich schwerste Verletzungen zu, weil er sich den Kopf stößt, aus dem Bett fällt oder vor Schreck einen Herzinfarkt erleidet.

Der Rat wird eine Dringlichkeitssitzung der UN einberufen, sagte Šuc. Im Sinne der UN-Menschenrechtscharta könne jede weitere Verletzung der Menschenwürde nicht weiter toleriert werden. Der Text zur Ächtung von Weckern sei bereits den UNO-Mitgliedsstaaten zugesandt worden.

Die Resolution sieht auch Sanktionen gegen Staaten vor, die in geheimen oder gar offenen Anlagen Wecker herstellen und weltweit vertreiben. „Zur Zeit ist der größte Wecker-Produzent China, dicht gefolgt von Japan und Südkorea“, so eine Ratssprecherin. Diese Länder sollen nach dem Willen des Rates schnellstens mit der Fabrikation von mitunter immer besser getarnten Weckern – sie werden u.a. in Smartphones und Radiogeräten versteckt und werden so auch zur Gefahr für Kinder – aufhören, notfalls unter Zuhilfenahme von UNO-Truppen.

(PGA/Foto: By Elliot BennettTime stands still, CC BY 2.0, Link)

Erstmals veröffentlicht im Dezember 2016.

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