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Nummernschilder sollen zukünftig Adresse und Bankverbindung des Fahrzeughalters ausweisen


Berlin (EZ) | Zukünftig sollen auf allen KFZ-Nummernschildern Adresse, Bankverbindung, Familienstand, Konfession sowie Telefon- und Versicherungsnummer des Fahrzeughalters enthalten sein. Das gab Verkehrsminister Scheuer heute bekannt.

Ab dem 1. September 2018 sollen die Nummernschilder noch mehr Informationen über den Fahrzeughalter preisgeben.



Neben dem Ort, in dem das Auto gemeldet ist, wird auch der Name und die vollständige Anschrift samt Telefonnummer des Fahrers sowie seine Bankverbindung, der Familienstand, seine Konfession und die Versicherungsnummer auf dem Kennzeichen ausgewiesen werden.

„Dieser Schritt ist dringend notwendig, wenn man sich alleine die Zahl der Unfälle mit Fahrerflucht jedes Jahr ansieht“, so der CDU-Politiker heute Vormittag gegenüber Einer Zeitung.

Neueste Studien hätten herausgefunden, dass sich Unfallopfer und Zeugen Namen und Bankverbindungen oft besser merken könnten als zusammenhanglose Buchstaben- und Zahlenfolgen.

Zudem werde die Abwicklung erheblich erleichtert, da die Polizei – auch bei anderen Vergehen wie Geschwindigkeitsüberschreitung oder Falschparken – nicht mehr erst anhand des Kennzeichens die Daten des Fahrzeughalters ermitteln muss, sondern sie direkt die Kontonummer des Betroffenen parat hat, um ein Bußgeld einziehen zu können.

Der letzte Teil der Kennzeichenagenda soll schließlich 2019 umgesetzt werden. „Dann“, so Scheuer, „soll ein Foto des Fahrzeughalters das eher unschöne und langweilige Nummernschild auch optisch ein wenig aufwerten.

(PFE)

Dieser Artikel erschien erstmals am 21.8.2012

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