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US Army wirbt um amokgefährdete Killerspieler für ihr Drohnenprogramm

Gleichgesinnte und gratis Kaffee: Damit wirbt das Pentagon gerade um potenzielle Amokläufer.


Washington, D.C. (EZ) | „Lass deinen Hass an Leuten aus, die es verdient haben!“ – mit diesem Slogan wirbt das US-Verteidigungsministerium zurzeit um potenzielle Amokläufer. Vor allem Killerspiel-Fans sollen ihre Fähigkeiten sinnvoll einsetzen und für das Drohnenprogramm gewonnen werden. 

„Sie bringen eigentlich alles mit, was man für den erfolgreichen Drohnenkrieg braucht“, sagt der amerikanische Verteidigungsminister James Mattis. „Potenzielle Amokläufer, die ihre Tage am Computer verbringen und am Monitor Menschen töten, müssen wir nicht lange in unser Drohnenprogramm einarbeiten.“

Die möglichen Amokläufer können mit dieser Aufgabe ihren Hass und ihre seelischen Verletzungen in etwas Sinnvolles kanalisieren, wirbt das Pentagon. „Und wenn ihnen das bloße Töten von schuldigen Terroristen nicht reicht: Wir garantieren auch vollkommen unschuldige Opfer.“ Und das alles in einem angenehmen Arbeitsumfeld, wo sie gratis Kaffee und ein regelmäßiges Gehalt ausbezahlt bekommen, eine Krankenversicherung erhalten und viele Gleichgesinnte zum Austauschen und Plaudern haben.



„Wir sind immer auf der Suche nach geeigneten Mitarbeitern, die gut mit dem Joystick umgehen können und die eine gewisse Affinität zu unseren Aufgabenbereichen haben“, so Mattis. „Für deutsche Amokläufer bieten wir auch einen Arbeitsplatz in Ramstein an.“

(JPL/Foto: US Air Force)

Artikel erschien erstmals im Juli 2016.

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