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Taxi-Reform: Zukünftig sollen nur noch Fahrer Zielort bestimmen


Berlin (EZ) | Wie heute bekannt wurde, soll sich das Fahrzielbestimmungsrecht ab dem 1. Dezember vom Kunden auf den Fahrer übertragen. Darauf einigten sich mehrere deutsche Taxiunternehmen in Absprache mit der Bundesregierung. Man erhoffe sich dadurch einen größeren Reiz und eine erlebnisreichere Fahrt bei den Fahrgästen.

Bisher durften die Kunden den Ort bestimmen, wohin das Taxi sie befördern sollte. Dies führte oft zu Frustration auf beiden Seiten. Der Fahrgast reagierte nicht selten gereizt, wenn ihm der eingeschlagene Weg zum Ziel zu lang erschien. Und dem Fahrer missfiel es, immer nur Orte anzufahren, die er selbst nicht wählen durfte.



Doch damit ist nun Schluss. Das Fahrzielbestimmungsrecht soll sich ab dem 1. Dezember diesen Jahres offiziell ändern. „Wir freuen uns, dass wir endlich eine Lösung gefunden haben, die sowohl unseren Mitarbeitern als auch unseren Kunden zusagen sollte“, so ein Sprecher des Berliner Taxiunternehmens „Taxi Berlin“.

„Zukünftig wird es so laufen, dass ein Fahrgast ins Taxi steigt und der Fahrer spontan entscheidet, wo er seinen Kunden hinbringen wird.“
Wichtig sei jedoch, dass die Beförderungsreichweite maximal 75 km betragen darf.

„Ist der Kunde mit dem Ziel nicht einverstanden, darf er natürlich ein neues Taxi rufen und sich woanders hinbringen lassen“. Führe auch das nicht zur Zufriedenheit des Kunden, „bleibt ja immer noch der Zug, der Bus oder das Flugzeug“.

(JME/Foto: Matti Blume, MB-oneEigenes Werk, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=3053620)

Dieser Artikel erschien erstmals  am 15. Juni 2016.

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