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Erschreckende Studie: Jeder dritte Dicke ist zu dünn


Hamburg (EZ) | Nachdem eine erst vor wenigen Wochen durchgeführte Untersuchung ergab, dass die Zahl der übergewichtigen Menschen in Deutschland stark zugenommen hat, wurde heute eine neue Studie veröffentlicht. Demnach ist jeder dritte Dicke zu dünn.

Die vom Gesundheitsministerium in Auftrag gegegebene Studie untersuchte ausschließlich deutsche Bundesbürger mit Übergewicht. Hierbei wurde ein Body Mass Index (BMI) von über 25 zugrundegelegt. Ab diesem Wert spricht man gemeinhin von Übergewicht.



„Wir haben insgesamt 12.750 Korpulente, Dicke und Fette untersucht und die Ergebnisse anschließend auf die Gesamtbevölkerung runtergerechnet“, so der Leiter der Studie, Professor Eduard Kanzel. „Dabei ist herausgekommen, dass von den vielen teils wirklich bemerkenswert massigen Bürgern jeder Dritte zu dünn ist.“

Viele hätten zwar ein BMI von 30 bis 35 aufgewiesen und seien kaum noch in der Lage gewesen, eigenständig und ohne Schweißausbrüche den Laborraum zu betreten. Doch zeigten andere, die nur knapp übergewichtig waren, dagegen eine regelrechte Agilität und Wendigkeit, die darauf schließen ließ, dass der Grenzwert von 25 stark gefährdet sei. „Hier stand zu befürchten, dass Betroffene mit einem BMI zwischen 25 und 27 in naher Zukunft wieder einen Normalwert erreichen und nicht mehr als übergewichtig durchgehen könnten“, so Kanzel weiter.

Er betont jedoch, dass die Ergebnisse dieser Studie nicht unbedingt negativ zu bewerten seien. „Wir sollten lediglich darauf achten, dass dicke Menschen zukünftig auch dick bleiben. Sonst wird es für uns Forscher irgendwann sehr kompliziert und aufwendig, zuverlässige Studien zu diesem Thema durchzuführen.“

(JPL/Foto: Benjamin Marshall [CC BY-SA 3.0])

Erstmals veröffentlicht am 21.06.2012

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