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„Ermittlungen abwarten, Ruhe bewahren und alle Moslems einsperren“: AfD ruft zur Besonnenheit auf


Münster (EZ) | Nach der Amokfahrt in Münster ruft die AfD zur Ruhe auf: „Man muss zunächst die Ermittlungsergebnisse abwarten, die Polizei ihre Arbeit machen lassen und alle Moslems einsperren“.

Die Partei Alternative für Deutschland (AfD) fordert nach dem furchtbaren Attentat im westfälischen Münster, dass die öffentliche Debatte gemäßigt und mit Respekt vor den Opfern geführt wird.



Auf ihrer Facebookseite schreibt die Partei, man müsse nun „zunächst einmal die Polizei ihre Arbeit machen lassen. Die Ermittler, das LKA und die Behörden werden nun alles in Erfahrung bringen, was den Tathergang angeht.“ Ruhe sei nun angemessen, außerdem sollten keine voreiligen Schlüsse gezogen werden. Zudem müssen alle Moslems aus Deutschland abgeschoben werden. „Das sind wir den Opfern von Münster und deren Angehörigen schuldig.“ Ein „weiter so“ könne und dürfe es nicht geben: „Nun ist die Regierung, vor allem Bundeskanzlerin Angela Merkel, gefordert.“

AfD-Vizevorsitzende Beatrix von Storch twitterte, nach so einem schrecklichen Vorfall müsste man nun zunächst abwarten, was die Ermittlungen ergeben werden. „Polizei und Staatsanwaltschaft werden nun alles dafür tun, die Hintergründe aufzuklären“, schreibt die Bundestagsabgeordnete in dem Kurznachrichtendienst. In der Zwischenzeit müssten die Behörden nun mit der Registrierung aller Muslime beginnen, um die nach diesem Anschlag notwendigen Abschiebungen vorzubereiten.

Ähnliches hört man von Pegida. Deren Hauptsprachrohr, Lutz Bachmann, sagte, die Tat müsse nun rekonstruiert und mit aller Sorgfalt aufgeklärt werden. Nun sei geboten, alle Grenzen dicht zu machen, keine Moslems mehr ins Land zu lassen und die bereits hier lebenden einzusperren, um die Bevölkerung vor ihnen zu schützen.

(JPL)

Artikel erschient erstmals im Jahr 2016 in leicht anderer Form anlässlich einer Messerstecherei im bayrischen Grafing.

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