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Um Fahrverbot zu umgehen: Autohersteller benennen Diesel in Düsel um

Autofahrer dürfen sich freuen: Ein Düsel-Verbot ist vorerst nicht in Sicht.


Wolfsburg (EZ) | 1. März 2018 | Nach dem Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom Dienstag fürchten Millionen Autofahrer nun Fahrverbote in deutschen Städten. Um dem entgegen zu wirken, haben sich zahlreiche Autohersteller darauf geeinigt, Diesel offiziell in „Düsel“ umzubenennen.

Ein Sprecher der Volkswagen AG erklärte: „Wir lesen seit Dienstag immer nur ‚Diesel-Verbot hier, Diesel-Verbot da‘. Aber von einem „Düsel“-Verbot habe ich bisher nichts gelesen oder gehört.“



Gemeinsam mit Ford, Toyota, Mercedes und BMW hat sich das Unternehmen deshalb darauf geeinigt, sich offiziell vom Diesel zu verabschieden und den Düsel einzuführen.

„In unseren Betrieben haben wir bereits sämtliche Schriftstücke und Motoren, auf denen Diesel draufstand durch Düsel ersetzt.“ Allen bisherigen Diesel-Fahrzeugbesitzern rät der Sprecher: „Wenden Sie sich an ein Autohaus ihrer Wahl. Dort erfolgt eine kurze handschriftliche kostenlose Ergänzung auf Ihrem Fahrzeugschein und in der Betriebsanleitung Ihres Fahrzeuges durch einen Mitarbeiter. Anschließend dürfen Sie sich mit Ihrem Düsel-Auto wieder in jeder Stadt frei bewegen.“

Auch andere Autohersteller wollen sich anschließen. Eine Misubishi-Sprecherin teilte jedoch mit, dass es bei ihr im Konzern künftig keine Düsel-Motoren gibt, sondern ausschließlich Fiesel-Motoren. „Die sind generell auch deutlich hochwertiger als die Düsel-Fabrikate der Konkurrenz.“

(JME/Foto: CC BY-SA 2.0 de, Link)

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