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Erschreckende Studie: 0,000015 Prozent aller Männer sterben jährlich an handelsüblicher Erkältung

So stellt sich unsere EZ-Zeichnerin einen kranken Mann vor.


Bonn (EZ) | Viele haben es bereits befürchtet, nun wurde es offiziell bestätigt: Wie eine Studie ergab, sterben jedes Jahr rund 0,000015 Prozent der deutschen Männer an einer geewöhnlichen Grippe. Die Ärztekammer spricht von erschreckenden Zahlen, die Grund zur Sorge geben.

Vor allem Frauen machen sich seit Jahrzehnten über den sogenannten „Männerschnupfen“ lustig und nehmen diesen alles andere als Ernst. Doch nun wird vielen das Lachen vergehen, denn wie eine Studie der Universität Bonn unter Leitung von Professor Arno Gabowski ergab, endet eine gewöhnliche Erkältung, bestehend aus Schnupfen, Husten, Hals- und Kopfweh, für 0,000015 Prozent aller Männer tödlich.



„Das ist nicht witzig!“, so Gabowski bei der Vorstellung seiner Ergebnisse heute Vormittag. „Wir appellieren seit Jahren an die Pharmaindustrie, wirksamere Medikamente zu entwickeln. Es darf doch nicht angehen, dass Männer heutzutage nicht einmal mehr krank werden können, ohne befürchten zu müssen, den nächsten Tag nicht mehr zu erleben!“

Zwar weiß der Professor, dass die Angst vor einer Erkältung bei vielen Männern nun vermutlich noch größer werden wird, doch hofft er darauf, dass sie die Studienergebnisse zum Anlass nehmen, sich zukünftig noch besser gegen die Ansteckung einer so gefährlichen Erkrankung zu schützen.

Auch die Ärztekammer reagiert besorgt auf die Ergebnisse und richtet sich mit einem dringlichen Appell an alle Männer: „Vermeiden Sie öffentliche Plätze mit vielen Menschenansammlungen, waschen Sie sich regelmäßig die Hände, setzen Sie einen Mundschutz auf und geben Sie bloß niemandem die Hand“, so ein Sprecher kurz nach Bekanntgabe der Studienergebnisse. „Das beste ist, Sie bleiben einfach die kommenden Monate komplette zu Hause.“

 

(BSCH/ Bild: Wellcome Library, London [Lizenziert unter CC-BY 4.0 über Wikimedia Commons])

Dieser Artikel erschien erstmals am 26.02.2015

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