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Respekt: SPD erhält nach „deutlicher Ansprache“ von Nahles auch alle anderen acht Ministerposten

Ist ein Verhandlungsfuchs: Andrea Nahles.


Berlin (EZ) | 8. Februar 2018 | Wie hat sie das nur geschafft? SPD-Fraktionschefin Andrea Nahles gab heute bekannt, dass sich ihre Partei mit der Union darauf geeinigt habe, nicht nur sechs, sondern alle 14 Ministerposten zu erhalten. Bundeskanzlerin Merkel sprach von „einer deutlichen, unmissverständnlichen Ansprache“.

„Ich freue mich, dass die SPD zukünftig alle Ministerämter innehaben wird“, so Nahles kurz nach den Verhandlungen. „Am Anfang sträubte sich der ein oder andere Kollege aus der CDU und CSU noch ein wenig, aber dann bekam jeder verbal auf die Fresse“, so die Fraktionsvorsitzende lachend und mahnend zugleich.



Was genau sie gesagt hat – darüber herrschte Stillschweigen. Auch alle anderen Beteiligten wollten sich nach der Ansprache nicht zu den Ergebnissen äußern. Lediglich Bundeskanzlerin Merkel sagte knapp angebunden und mit leiser Stimme: „So wichtig waren uns die Ministerien nicht. Wir denken, dass die SPD sie wesentlich besser ausfüllen wird als wir das je könnten. Das hat Frau Nahles mit wenigen Worten deutlich gemacht.“

Gestern erst wurde bekannt, dass Andrea Nahles den Parteivorsitz von Martin Schulz übernehmen wird.

Welcher SPD-Politiker welches Ministeramt bekommen soll, ist dagegen noch nicht endgültig geklärt. Nahles kündigte jedoch bereits an, dass sie am liebsten alles selber erledige, weil „ich nur dann weiß, dass auch alles klappt!“ Besonders gut lägen ihr demnach die Ressorts Innenministerium, Außenministerium, Finanzministerium, Wirtschaftsministerium, Arbeistministerium, Landwirtschaftsministerium Verkehrsministerium, Justizministerium, Gesundheitsministerium, Umwelministerium, Entwicklungsministerium, Verteidigungsministerium, Bildungsministerium und das Familienministerium.

(JME/ Foto: By Heinrich-Böll-StiftungFlickr: Andrea Nahles, CC BY-SA 2.0, Link)

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