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Polizei schickt Beamten ins All, um geschwindigkeitsüberschreitenden Tesla zu stoppen


Wuppertal (EZ) | 8. Februar 2018 | Wie die Polizei in Wuppertal heute Mittag bestätigte, habe man in den frühen Morgenstunden einen Beamten ins Weltall geschossen. Grund sei ein Fahrzeug, das derzeit mit erhöhter Geschwindigkeit im Universum unterwegs ist und dringend gestoppt werden müsse.

„Wir haben gestern in den Nachrichten davon erfahren und beschlossen, das Fahrzeug aufzuhalten, bevor noch Personen zu Schaden kommen“, so ein Sprecher der Polizei Wuppertal vor wenigen Stunden auf einer Pressekonferenz. „Es handelt sich um einen roten Tesla, in dem sich den Bildern zufolge eine Person im Raumanzug befindet“.



Ersten Messungen zufolge liege die Geschwindigkeitsüberschreitung bei „mindestens 50.000 Stundenkilometer und damit 49.900 km/h über der zulässigen Höchstgeschwindigkeit, die laut Polizeisprecher für Autos im All gelte.

Aus diesem Grunde habe man unverzügliche reagiert und einen Polizeibeamten samt Fahrzeug ins Weltall geschickt, damit er den Tesla aufhalte und ihm eine Verwarnung ausspricht „Ich denke aber, dass hier schon ein Bußgeld fällig wird.“

Der Start erfolgte am frühen Vormittag auf dem Parkplatz der Polizeistation. Nach zwei erfolglosen Anläufen gelang es der Rakete samt Polizisten und dem Opel Astra schließlich, gen Universum abzuheben.

„Wir hoffen, dass wir den Fahrer des Teslas rechtzeitig finden. Noch ist er unserem Kollegen einige Millionen Kilometer voraus. Aber wir sind zuversichtlich, dass wir ihn innerhalb der kommenden vier Millionen Jahre stoppen können.“

(JME/Foto: By SpaceXFalcon Heavy Demo Mission, CC0, Link)