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Kann Russland doch zu den Winter-Paralympics? Doping-Folgen sollen als Behinderung anerkannt werden

Das russische Olympische Komitee kann wieder Hoffnung schöpfen, doch noch zu den Paralympics zu fahren.


Moskau/Pyeongchang (EZ) | Es gibt doch noch Hoffnung für das russische Paralympics-Team! Wie aus Kreisen des Internationalen Paralympischen Komitees (IPC) zu hören ist, sollen die gesundheitlichen Folgen von Doping noch in dieser Woche offiziell als Behinderung anerkannt werden. 

Verwirrung heute um den Ausschluss des russischen Teams von den Paralympischen Winterspielen im koreanischen Pyeongchang. Das Internationale Paralympische Komitee hatte zunächst mitgeteilt, dass aufgrund des staatlichen Dopingprogramms keine Sportler aus Russland an den Spielen teilnehmen dürfen.



Proteste und Kritik waren die Folge. Das Komitee hat schnell eingelenkt. „Wir werden die Teilnahmevoraussetzungen erweitern, sodass körperliche Beeinträchtigungen infolge von Doping auf die Liste der zugelassenen Behinderungen gesetzt werden“, sagte ein Sprecher nach einem langen Treffen mit russischen Vertretern in Bonn, wo das IPC seinen Sitz hat. „Wer nachweisen kann, dass er oder sie dopt oder gedopt hat und dadurch körperliche oder seelische Schäden erlitten hat, kann bei den Paralympischen Spielen in Pyeongchang an den Start gehen.“

Sollte alles so laufen wie geplant, könnten sogar die russischen Athleten an den Paralympics teilnehmen, die derzeit wegen Dopingverdachts bei den regulären Winter-Paralympics gesperrt sind. Russland würde damit die mit Abstand größte Delegation entsenden.

Die Paralympischen Winterspiele finden dieses Jahr vom 9. bis 18. März statt.

(JPL/Foto: By Irinka AbramovaOwn work, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=29290727) 

Artikel erschien so ähnlich schonmal zu den Spielen im Jahr 2016.

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