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#NetzDG: Beleidigungen wie *******, ********** und *********** im Netz nicht mehr möglich

Auf der Facebookseite von Til Schweiger wurde der neue Filter bereits erfolgreich getestet.


Internet (EZ) | Das jüngst in Kraft getretene Netzwerkdurchsetzungsgesetz soll das Internet friedlicher und harmonischer gestalten. Schimpfwörter wie *******, ********** und ************ werden nun automatisch unkenntlich macht. Selbst Bezeichnungen wie **** oder ******************* sollen nicht länger sichbar sein.

Viele User in Deutschland haben es schon gemerkt: Zuverlässig werden seit einigen Tagen im Internet Wörter wie ********* und *****, aber auch vermeintlich harmlos erscheinende Ausdrücke wie *******-******** unkenntlich gemacht. Möglich macht das eine neue Software, die im Zuge des Inkrafttretens des NetzDG eingeführt wurde.



Mit dem neu eingerichteten Filter, entwickelt von Spezialisten und Experten, sollen wüste Beschimpfungen und ********** der Vergangenheit angehören. Vor allem in Foren und in den sozialen Netzwerken kommt es immer wieder zu persönlichen Angriffen, die schlimmstenfalls in einem sogenannten „****storm“ münden. Der Bundestag hatte deswegen im vergangenen Jahr das Netzwerkdurchsetzungsgesetz verabschiedet.

Damit reagiert die Regierung auf eine sich ausbreitende Debattenkultur, die gerade im Netz auf Höflichkeiten und zivilisierten Umgang untereinander zunehmend keinen Wert legt. Viele User  ******* viele einfach drauf los und *********, was das Zeug hält.

Sätze wie „Du hast doch null Ahnung, du ******* ******“ werden mit Hilfe des Filters deshalb von nun an wie folgt dargestellt: „Du hast doch null Ahnung, du ******* ******“. Jedes unflätige Wort wird entsprechend durch Sterne (*) unkenntlich gemacht.

Unternehmen wie Facebook und Twitter, die von dem Gesetz besonders betroffen sind, begrüßen die Software – nimmt sie Ihnen doch die mühselige Arbeit ab, alle Tweets und Posts von Beatrix von Storch oder von irgendwelchen Satiremagazinen durchzusehen.

Noch ist der Filter jedoch ein wenig fehleranfällig. Neben Wörtern wie ****** oder ********** entfernt er mitunter auch Bezeichnungen wie *********, ***********, ******, ********* oder *********************.

 (BSCH/Bild: EZ Medienservice)

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