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Desaster kurz nach Jahresbeginn: Sturm Burglind weht Zettel mit guten Vorsätzen weg

3. Januar 2018 ·

Ein Sturmtief zieht übers Land - mit zum Teil heftigen Auswirkungen.
Ein Sturmtief zieht übers Land - mit zum Teil heftigen Auswirkungen.

Berlin (EZ) | So ein Pech: das neue Jahr ist kaum drei Tage alt und schon sind alle guten Vorsäte weg. Das Sturmtief Burglind hat die entsprechenden Zettel und Notizen weggefegt.

Seit der Nacht auf Mittwoch weht es stark durch Deutschland und den westlichen Nachbarstaaten. Das Tief Burglind zieht teilweise mit Orkanstärke über die Länder. Neben Todesopfern in Frankreich, Verletzten und Schäden an Häusern und Autos trifft die Menschen besonders hart, dass vielerorts all die guten Vorsätze, die sie sich fürs Jahr 2018 gemacht haben, fortgeweht worden.

Melanie Kuntze, gebürtige Heilbronnerin, kann es kaum fassen: „Ich habe gestern Nacht, als es anfing zu stürmen, nur mal ganz kurz und völlig ohne Hintergedanken alle Fenster aufgemacht“, so die übergewichtige Kettenraucherin. „Danach überfiel mich die Müdigkeit. Ich muss eingeschlafen sein.“ Als sie wieder erwachte und die begeisterte Alkoholikerin sich an ihre guten Vorsätze machen wollte, konnte sie die Zettel nicht wiederfinden. „Ich weiß nicht mehr, was ich mir vorgenommen habe. So ein Pech!“, ärgert sie sich.

Überall in Deutschland melden sich Tausende Menschen, deren Vorhaben nicht mehr auffindbar sind. In Hamburg weiß Jens Thaddeusz beispielsweise nicht mehr ein noch aus: „Ja keine Ahnung“, so der cholerische Mittfünziger, der nach Angaben seiner Familie sehr leicht an die Decke geht. „Der Scheißwind!“ Er war heute Morgen, nachdem er beim Zähneputzen gesehen hat, wie stark sich die Bäume biegen, in den Garten gegangen, um seine Zettel mit den Vorsätzen auf freier Fläche zu sortieren und zu sichten. „Und dann waren sie weg! Ganz plötzlich! Und unerwartet!“

Es sieht so aus, als müssten sehr viele Menschen dieses Jahr ohne Vorsätze verbringen. Der Deutsche Wetterdienst riet schon gestern dazu, bis zum Wochenende zu warten, bevor die Notizen an einen windanfälligen Ort gebracht werden. „Es ist jedes Jahr dasselbe“, so ein Sprecher.

(JPL/Foto: NASA)


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