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„Bald habe ICH den größten Knopf!“ – Kim opfert Raketenprogramm für Atomknopf-Entwicklung

3. Januar 2018 ·

Hat noch sehr viele Asse im Ärmel: Kim Jong-un
Hat noch sehr viele Asse im Ärmel: Kim Jong-un

Washington, D.C./Pjöngjang (EZ) | 3. Januar 2018 | Im Atomstreit mit Nordkorea hat US-Präsident Trump den Ton verschärft und mit der Größe seines Atomwaffenknopfes geprahlt. Die Reaktion von Kim folgte umgehend. Sämtliche Arbeiten an aktuellen Atomraketen in Nordkorea wurden unterbrochen und stattdessen in die Entwicklung gigantischer und mächtiger Bedienknöpfe gesteckt.

Gestern twitterte der US-Präsident an Kim gerichtet, dass auch er einen Atomwaffenknopf auf seinem Schreibtisch besitze. „Aber er ist viel größer und mächtiger als seiner, und mein Knopf funktioniert!“

Das ließ der nordkoreanische Machthaber nicht lange auf sich sitzen. Wie er in einer Erklärung an Trump mitteilte, werde es nicht lange dauern, „dann habe ICH den größten Atomwaffenknopf und Mr. Trump kann sich warm anziehen!“

Kurz darauf sollen sämtliche Arbeiten an aktuellen Atomprogrammen sowie Entwicklungen neuer und moderner Raketen in Nordkorea unterbrochen worden sein. „Wir haben kluge und handwerklich fähige Arbeiter“, so Kim weiter. „Diese werden in den kommenden Tagen nichts anderes tun, als einen gigantischen mächtigen Atomwaffenknopf zu konstruieren.“

Er freue sich bereits darauf, wenn er diesen dem US-Präsidenten zeigen kann. „Der Knopf wird sich direkt auf meinem Schreibtisch befinden. Dafür brauche ich aber einen noch größeren Schreibtisch.“ Auch daran soll in den nächsten Tagen gewerkelt werden.

In Washington reagiert man derweil gelassen auf die Antwort aus Nordkorea. Ein Sprecher des Weißen Hauses teilte lediglich mit, dass es noch genügend freie Büroräume gebe, in denen man einen noch größeren Knopf einbauen könne als der, den Kim konstruieren lassen möchte. „Zur Not können wir auch problemlos die ein oder andere Wand zum Nebenzimmer einreißen.“

Dennoch beriefen die USA eine Sondersitzung des Weltsicherheitsrates ein. Dieser soll weitere Handelssanktionen gegen Nordkorea verhängen und die Einfuhr von Materialien zum Bau von Knöpfen unterbinden.

(JPL/Foto: Regierung der Volksrepublik Korea)


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