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Mehr Schotter, mehr Hügel: München wird endlich SUV-freundlich umgebaut

Der Karlsplatz in München wird schon bald wie auf dieser Fotomontage aussehen.


München (EZ) | In deutschen Großstädten werden immer mehr SUVs zugelassen. Leider sind die meisten Städte gar nicht SUV-tauglich. München wird das nun ändern und Gelände schaffen, wo bisher Straßen sind.

„Wir bauen Hügel und Schotterpisten, wohin das Auge reicht,“ sagte Bürgermeister Dieter Reiter heute bei der Vorstellung der Infrastrukturmaßnahme „München 2020“. Erste Arbeiten werden im Laufe des kommenden Frühjahrs beginnen.



Dann wird der Asphalt großflächig von den Straßen gerissen und geländeähnliche Pisten geschaffen, auf denen sich die großen SUVs austoben können. „Sie werden den Stachus beispielsweise nicht mehr wiedererkennen,“ so Reiter begeistert.

In München werden immer mehr dieser riesigen Wagen zugelassen. Aber es wurden eben auch zahlreiche Stimmen laut, die die SUV-Untauglichkeit der bayrischen Landeshauptstadt bemängelten.

„Sehr viele der größtenteils vermögenden Besitzer wünschen sich eine Stadt, in der sie ihre Gefährte auch vernünftig nutzen können,“ so Reiter. „Auf üblichen Großstadtstraßen macht so ein SUV ja nun wirklich kaum Sinn.“

Die Betroffenen zeigen sich begeistert. „Mein Q3 war noch nie auf einem angemessenen Gelände, seit ich ihn habe. Ich kann den Umbau der Innenstadt kaum erwarten!“, sagt ein Audifahrer.

Bis 2020 soll München die „SUV-freundlichste Stadt“ Europas werden. Bis dahin wird die bisherige Struktur Schritt für Schritt demoliert. Fahrer mit geländeuntauglichen Autos müssen bis dahin umziehen.

(JPL/Fotomontage: EZ. Material: „AHAS Visit (147)“ von Akbar Khan NiaziEigenes Werk. Lizenziert unter CC BY-SA 3.0 über Wikimedia Commons. //  „2268 – München – Karlsplatz“ by Andrew BossiOwn work. Licensed under CC BY-SA 2.5 via Wikimedia Commons.)

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