„Mit uns wird es keine Große Koalition geben!“: Schulz jedoch zur sog. „Alten Koalition“ mit der Union bereit

24. November 2017 ·

Berlin (EZ) | 24. November 2017 | Es bleibt dabei: Mit der SPD wird es keine Große Koalition geben. Das betonte Parteichef Martin Schulz noch einmal ausdrücklich nach dem Gespräch mit Bundespräsident Steinmeier. Nicht abgeneigt zeigte er sich allerdings bezüglich einer möglichen Alten Koalition – bestehend aus den Parteien der Vorgängerregierung SPD und CDU/CSU.

„Die SPD hält ihre Versprechen“, so Schulz. „Wir können nicht am Wahlabend sagen, dass eine Große Koalition nicht zustande kommt, und dann plötzlich einknicken. So etwas wird es mit mir definitiv nicht geben.“



Das habe er auch Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier klar gemacht. „Er sieht das ganz genauso.“

Allerdings sieht Schulz seine Partei auch in der Verantwortung. „Ohne die SPD geht es ja scheinbar nicht.“ Aus diesem Grunde sei die Partei bereit, im Zweifel mit der CDU und CSU eine AlKo zu bilden – die Alte Koalition. „Wir haben von 2005 bis 2009 und von 2013 bis jetzt prima zusammengearbeitet. Jeder kennt jeden. Deshalb können wir uns gut vorstellen, die nächsten vier Jahre in einer AlKo zu verbringen“ so Schulz zuversichtlich.

Er werde sich die kommenden Tage mit „Angela zusammensetzen“ und alle weiteren Schritte besprechen. Sollte die AlKo nicht zustande kommen, könnte man laut Schulz immernoch über eine sogenannte „Not-Koalition“ sprechen. Eine Koalition aus SPD und CDU/CSU.



(JME/Foto: SPÖ Presse und KommunikationPES-Kongress mit Bundeskanzler Werner Faymann in Rom, CC BY-SA 2.0, Link)

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