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USA untersuchen Einfluss russischer Hacker auf die WM-Qualifikation

12. Oktober 2017 ·

Washington, D.C. (EZ) | 12. Oktober 2017 | Die USA werden nicht an der WM nächstes Jahr in Russland teilnehmen – eine denkwürdige Niederlage gegen Trinidad & Tobago brachte das Aus. Nun setzt das Weiße Haus einen Sonderermittler ein, der die mögliche Manipulation durch kremlnahe Hacker untersuchen soll.

„Mit 1:2 gegen einen solchen Fußballzwerg zu verlieren – tja, das wird kaum sportliche Ursachen haben“, mutmaßte ein republikanischer Senator direkt nach der Partie. „Unsere Jungs haben sehr gut gespielt. Da gibt es andere Gründe“, deutet er an.

Heute Morgen hat ein Regierungssprecher nun bestätigt, was schon seit dem Spielende am Dienstag durchs Netz geisterte: dass die USA einen Sonderermittler einsetzen werden, der die Vorgänge lückenlos aufklären soll. Der Kongress unterstützt das Vorhaben in seltener Einigkeit mit dem Weißen Haus.

Der Verdacht wiegt schwer: es sollen russische Hacker gewesen sein, die die Spiele der USA in der Qualifikation entscheidend beeinflusst haben sollen. Hinter vorgehaltener Hand berichten Geheimdienstmitarbeiter, dass Präsident Putin alles dafür tat, um die USA aus dem Land zu halten – die WM findet bekanntlich in Russland statt.

Schon seit der Niederlage Anfang September gegen Costa Rica (0:2) sind FBI-Agenten dabei, Spuren nachzugehen, die nach Russland führen. Handfeste Beweise gibt es noch nicht. „Aber eine Sportnation wie die USA, ich bitte Sie: wir sind doch nicht die Niederlande, wir sind stark genug für alle Gegner“, sagt Justizminister Jeff Sessions, der eigenen Angaben zufolge viel Ahnung von Fußball hat. US-Präsident Donald Tump twitterte bereits einen Verdacht. Demnach sei schon die Berufung von Jürgen Klinsmann im Jahr 2011 ein feindlicher russischer Akt gewesen, um den Vereinigten Staaten nachhaltig zu schaden.

(JPL/Foto: By ByseyhanlaOwn work, CC BY-SA 4.0, Link)


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