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„Ich habe immerhin in beiden Kriegen mitgekämpft!“ – Gauland verteidigt Wehrmacht-Aussage


Thüringen (EZ) | 15. September 2017 | AfD-Spitzenkandidat Alexander Gauland verteidigt seine umstrittene Aussage über die Wehrmacht. Bei einem Treffen des rechtsnationalen „Flügels“ in Thüringen verlangte der Politiker eine Neubewertung der Taten deutscher Soldaten in zwei Weltkriegen, die er selbst miterlebt habe.

„Ich habe in beiden Weltkriegen mitgekämpft, ich weiß also wovon ich spreche“, sagte der 122-Jährige am 2. September vor Anhängern am Kyffhäuser-Denkmal. Wenn Franzosen und Briten stolz auf ihren Kaiser oder den Kriegspremier Winston Churchill seien, „haben wir das Recht, stolz zu sein auf Leistungen deutscher Soldaten in zwei Weltkriegen. Und deshalb bin ich auch sehr stolz auf mich und meine Leistungen!“



Er sehe nicht ein, sich von dieser Aussage zu distanzieren. „Jaja, jetzt schimpft wieder jeder, wie sehr ich provozieren würde und dass ich Nazi-Deutschland verharmlose, aber hat irgendjemand eine Ahnung, was wir damals durchgemacht und wie wir gelitten haben in den zwölf Jahren an der Front. Und noch schlimmer waren die vier Jahre zwischen 1914 und 1918. Aber dafür dankt mir bis heute keiner,“ so Gauland polternd.

Aus diesem Grunde denke er überhaupt nicht daran, seine Rede zurückzunehmen. Im Gegenteil, Gauland sagte weiter, dass er auch heute noch auf eine Entschuldigung von den Franzosen warte, die ihm während des 30-jährigen Krieges 1625 sein Wochenvorrat gestohlen hätten.

(BSCH/Foto: blu-news.orgFlickr: Alexander Gauland (AfD) – AfD Parteitag 25.1.2014, CC BY-SA 2.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=31557470)

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