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AfD-Wähler können ab jetzt auf wahl-o-mat.de ihre Stimme zur Bundestagswahl abgeben

Berlin (EZ) | 30. August 2017 | Eine besondere Möglichkeit der Wahlteilnahme begeistert zurzeit die AfD-Anhänger: Sie können bereits ab heute offiziell ihre Stimmen für die Bundestagswahl am 24. September via Internet abgeben. Es reichen ein paar Klicks im Internet; der persönliche Gang zur Wahlurne wird damit überflüssig.

Auf wahl-o-mat.de können Anhänger der AfD, NPD und anderer Protestparteien bereits jetzt ihre Stimmen abgeben. Und das denkbar einfach: Sie müssen weder eine Wahlbenachrichtigung vorlegen noch sich sonst irgendwie ausweisen. Ein paar Ausrutscher mit der Maus reichen, um an der Wahl teilzunehmen.

Das Angebot wird bisher ordentlich angenommen, weil die Vorteile auf der Hand liegen: Man kann mehrmals abstimmen, was den Einzug der AfD in den Bundestag noch wahrscheinlicher machen wird. Und man muss am 24. September nicht das Haus verlassen oder vorher aufwendig einen Stimmzettel in den Postkasten werfen.

Die AfD hat bereits ihre Sympathisanten aufgerufen, diesen Weg der „modernen und zeitgemäßen“ Art der Wahlteilnahme zu gehen. Sie rechnet mit einer hohen Beteiligungsquote ihrer Anhänger. Spitzenkandidat Gauland hat nach eigenen Angaben selbst schon drei Mal abgestimmt.

Wähler anderer Parteien müssen leider weiterhin auf herkömmliche Art und Weise ihre Stimme abgeben. „Das hat, äh, ja. Also, ähm… technische Gründe,“ so ein Sprecher der Bundeszentrale für politische Bildung.

Hinweis: Auch Menschen, die das Wahlalter noch nicht erreicht haben, können online wählen. Wie die Behörden uns mitteilten, werde “ausnahmslos jede Stimme gewertet”.

(JPL/Foto: Screenshot Youtube//Creative Commons)

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3 Kommentare zu AfD-Wähler können ab jetzt auf wahl-o-mat.de ihre Stimme zur Bundestagswahl abgeben

  1. Noch ein Vorteil des wahl-o-mat-Verfahrens: Die Stimmen können nicht (bspw. durch abgeschnittene Ecken!) ungültig gemacht werden! Und: Man braucht den Wahlzettel nicht zu unterschreiben um Manipulationen zu verhindern. Gute Sache! Mache ich auf jeden Fall!

  2. Die derzeitige Innenminister (Thüringer Wahlkreis) will mehr Gerechtigkeit gegenüber den unter Linksterrorismus leidenden Opfern üben und der intellektuelle und geistig elitäre AfD Wähler hat verstanden. Ist doch ganz einfach.

  3. Fan von Margela Schurkel // 3. September 2017 um 20:12 // Antworten

    Ähm, muss man das verstehen???

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