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“Vorräte seit gestern leider alle” – Nordkorea will den USA 150 Raketen für weitere Atomtests abkaufen

Pjöngjang/Washington, D.C. (EZ) 29. August 2017 | Nach dem erneuten Raketentest gestern von Nordkorea kündigte Machthaber Kim Jong-un heute an, dass sämtliche Lager- und Produktionshallen nun bedauerlicherweise leer seien. Um weitere Provokationen gegenüber Japan, Südkorea und den USA durchführen zu können, brauche man dringend neue Waffen. Eine erste Anfrage im Weißen Haus liege bereits vor.

Braucht Hilfe, um weiterarbeiten zu können: Kim Jong-un. Braucht Hilfe, um weiterarbeiten zu können: Kim Jong-un.

“Wir können bestätigen, dass Nordkorea um die Bereitstellung von insgesamt 150 Atomraketen bat”, erklärte Verteidigungsminister James Mattis vor wenigen Minuten. “Die Anfrage erfolgte schriftlich und wurde von Kim persönlich unterschrieben.” Zudem sei ein Preis angeboten worden, auf den Mattis jedoch nicht näher eingehen wollte. “Nur soviel: es lohnt sich durchaus, darüber nachzudenken.”

Aus Nordkorea heißt es unterdessen, dass man in den vergangenen Monaten mit der Produktion schlichtweg nicht mehr hinterhergekommen sei. “Wir haben zeitweise mehr Raketentests durchgeführt als wir bauen konnten. Deshalb sind wir nun auf die Hilfe unserer Freunde wie den USA angewiesen”, so ein Sprecher des Kim-Regimes.

Man hoffe, dass man schnell wieder einsatzfähig sei, um möglichst noch in dieser Woche weitere Raketen über Japan fliegen lassen zu können.

US-Präsident Donald Trump dankte via Twitter derweil für das verlockende Angebot aus “dem feinen Nordkorea” und kündigte an, bis Donnerstag eine Entscheidung treffen zu wollen.

(JPL/Foto: Regierung der Volksrepublik Korea)

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