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Jetzt wird’s schmutzig: Schulz wirft Merkel vor, privaten E-Mail-Account für dienstliche Kommunikation genutzt zu haben

25. August 2017 ·

Glaubt ganz fest an seinen Wahlsieg: Martin Schulz.
Glaubt ganz fest an seinen Wahlsieg: Martin Schulz.

Berlin (EZ) | 25. August 2017 | Wird es doch noch spannend? Einen Monat vor der Bundestagswahl trumpft Martin Schulz mit einer schweren Anschuldigung gegen Merkel auf. Demnach soll die Bundeskanzlerin über Jahre hinweg einen privaten E-Mail-Account für ihre dienstliche Kommunikation genutzt haben.

„Ich habe Beweise dafür, dass Frau Merkel bis zu 20.000 amtliche Mails über ihren privaten E-Mail-Server geschrieben hat.“ Demnach habe sie ihren Account am23@merkelmail.de für sämtliche dienstliche Kommunikation genutzt, ohne eine Kopie an ihr Regierungsbüro weiterzuleiten. „Ich frage mich, was hat die Frau zu verbergen?“, so der SPD-Chef polternd.

Auf Anfrage eines Journalisten, ob er Auszüge der Mails dabei habe, um diese einmal zu zeigen, antwortete Schulz: „Nein, zur Zeit leider nicht. Aber ich werde belegen, dass meine Anschuldigungen stimmen. Spätestens am 25. September werde ich die Mails veröffentlichen.“

Damit nicht genug. Weiter behauptet der SPD-Chef, er habe einen Mitschnitt von der Kanzlerin vorliegen, in dem sie sich äußerst abfällig über Männer auslasse. Laut Schulz soll sie u.a. zu einer Reporterin gesagt haben: „Weißt du, ich werde automatisch von Schönheit angezogen. Ich küsse die Männer einfach. Es ist wie ein Magnet. Ich warte gar nicht erst. Ich küsse gleich. Wenn du ein Star bist, dann kannst du alles machen.“

Auch diesen Mitschnitt wolle Schulz der Öffentlichkeit unmittelbar nach der Wahl präsentieren. Experten gehen davon aus, dass diese Enthüllungen der Kanzlerin doch noch den Wahlsieg kosten könnten.

(JME/Foto: SPÖ Presse und KommunikationPES-Kongress mit Bundeskanzler Werner Faymann in Rom, CC BY-SA 2.0, Link)


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