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„Macht mal irgendwas Böses!“ – In Umfragen abgerutschte AfD richtet verzweifelten Appell an Flüchtlinge


Berlin (EZ) | 24. August 2017 | Mit einem verzweifelten Appell an die in Deutschland lebenden Flüchtlinge versucht die AfD einen Monat vor der Bundestagswahl, auf Stimmenfang zu gehen. Spitzenkandidatin Alice Weidel forderte von allen Asysuchenden „mehr kriminelle Vergehen“, damit ihre Partei drittstärkste Fraktion im Bundestag wird.

Zuletzt rutschte die AfD in Umfragen hinter die Grünen, was für großen Unmut innerhalb der Partei sorgte. Die beiden Spitzenkandidaten Alexander Gauland und Alice Weidel haben deshalb ihre Wahlkampfstrategie grundlegend geändert.



Statt sich an die Wähler zu wenden und öffentlich für ihre Partei zu werben, führt es sie vermehrt in Flüchtlingsheime, wo sie direkt die Bewohner ansprechen und diese auffordern, „mal etwas Böses zu tun.“

Was genau sie damit meinen, will Weidel nicht verraten. „Das wissen die schon am besten. Aber es lohnt sich sicherlich, seine Augen offen zu halten und auch mal in Länder wie Spanien zu schielen, um sich einige Inspirationen zu holen.“

Allzu lange warten sollten die Flüchtlinge jedoch nicht. „Es wäre wichtig, wenn das alles innerhalb der kommenden vier Wochen passiert. Mit einer bösen Tat am 25. September ist niemandem geholfen , am allerwenigsten uns!“, so Weidel mahnend.

(BSCH)

 

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