„SPD steht vor Desaster“: Martin Schulz warnt vor Manipulation der Wahl durch deutsche Wähler

23. August 2017 ·

Martin Schulz hat Ungeheuerliches erfahren und warnt seine Partei nun vor "inländischen Wahlmanipulatoren".
Martin Schulz hat Ungeheuerliches erfahren und warnt seine Partei nun vor "inländischen Wahlmanipulatoren".

Berlin (EZ) | 23. August 2017 | SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz sieht eine Gefahr für sich und seine Partei bei der Bundestagswahl: Angeblich steht eine massive Manipulation bevor. Millionen Deutsche seien entschlossen, die Wahl zum Ungunsten der SPD zu beeinflussen. 

Schulz sagte auf einer Wahlkampfveranstaltung in Göttingen, er hätte entsprechende Hinweise erhalten. „Liebe Leute, es steht viel auf dem Spiel“, sagte er seinen Anhängern zugewandt. „Sehr, sehr viele Menschen planen eine gewaltige Manipulation der Ergebnisse am 24. September. Es sind so viele an dieser Verschwörung beteiligt, dass wir ernsthaft mit Problemen rechnen müssen.“



Würden sich die Warnungen, die er von verschiedenen Stellen bekommen haben will, bewahrheiten, stünde der Partei und ihm selbst ein Desaster bevor. „Sie tun sich zusammen und sie wollen uns schaden!“ Seine Quellen sprechen von „annähernd 80 Prozent der wahlberechtigten Deutschen“, die am Tag der Bundestagswahl ihr Kreuz nicht bei der SPD machen würden.

Deshalb seien Zusammenhalt, Vorsicht und ein entschlossener Wahlkampf erforderlich, so der Parteivorsitzende. „Wir müssen diesen Menschen mit aller Geschlossenheit entgegentreten und ihnen klar machen, dass wir keine solche Beeinflussung der Wahl tolerieren werden.“ Rechtsgelehrte der Sozialdemokraten (Otto Schily und Heiko Maas) stehen schon bereit, um das „manipulierte Wahlergebnis direkt am Wahlabend anzufechten“.

Der Verfassungsschutz geht davon aus, dass von Wählern deutlich mehr Gefahr drohe als von ausländischen Hackern. „Wir wissen nicht genau, wie sie das anstellen, wie sie sich vernetzen und austauschen und vor allem: wer dahinter steckt,“ so der Präsident des BfV, Hans-Georg Maaßen. „Aber wir beobachten die Lage und werden alles in unserer Macht stehende unternehmen, um eine ordnungsgemäße Wahl zu gewährleisten.“



(JPL/Foto: By EU2016 SKDOOR STEP 2016-10-07, CC0, Link)

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