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HSV bereitet sich nach Pleite gegen Osnabrück aufs Rückspiel vor

14. August 2017 ·

Hamburg/Osnabrück (EZ) | 14. August 2017 | Nach der peinlichen Niederlage gestern Abend in der ersten Runde des DFB-Pokals gegen den VfL Osnabrück hieß es heute beim HSV: kurz schütteln, wieder aufstehen und sich auf das Rückspiel vorbereiten. 

“Natürlich waren wir etwas zerknirscht, keine Frage”, sagte Trainer Markus Gisdol am Morgen nach der Lachnummer. “Aber wir sind Profis. Wir haben uns aufgerappelt und nun steht das Rückspiel im Fokus unserer Trainingseinheiten.”

Nach dieser Ankündigung wurde der Trainerstab und der Kader minutenlang ausgelacht. Das sei aber zu erwarten gewesen, so Gisdol: “Klar, das gehört dazu. Die Fans sind halt enttäuscht. Nach so einer Leistung wie gestern auch nicht anders zu erwarten. Da müssen wir nun durch, aber wenn wir dann den VfL besiegt haben, lacht keiner mehr.” Nach dieser Aussage entwickelte sich das Lachen der anwesenden HSV-Fans zu einer geradezu brüllenden Hysterie, die aber von Gisdol stoisch ertragen wurde.

Die Vergangenheit habe gezeigt, dass nach einer schwachen Partie gegen einen unterklassigen Gegner stets die zweite Chance warte, so der Hamburger Trainer. “Und die wollen wir nutzen!” Als Beispiel nannte er das Rückspiel in der Relegation 2015, dass die Hamburger seinerzeit mit 2:1 gegen den Karlsruher SC gewonnen haben – zuvor gab es ein niederschmetterndes 1:1.

Das 1:3 gegen den VfL Osnabrück war zwar “irgendwie peinlich”, sagt Stürmer Pierre-Michel Lasogga. “Aber da müssen wir nun durch. Beim Rückspiel übernächste Woche zeigen wir, wozu wir in der Lage sind.” Auf einer Pressekonferenz heute Morgen zeigte er sich kämpferisch und voller Zuversicht – wie der Rest des Kaders auch.

Sein Kollege Lewis Holtby ergänzte: “Vielleicht reicht uns ja wieder ein Unentschieden. Das wäre schön!”

(JPL)


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