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„Total weit entfernt!“ – Trump reagiert entspannt auf Drohung aus Nordkorea, nachdem er Guam endlich auf Landkarte gefunden hat

Washington, D.C. (EZ) | 9. August 2017 | Nachdem Nordkorea gestern mit einem Raketenangriff auf die US-Pazifikinsel Guam drohte, äußerte sich Präsident Trump heute überraschend entspannt. Er habe die halbe Nacht damit verbracht, die kleine Insel auf der Landkarte zu finden und wisse nun endlich, dass diese "sehr weit von den USA entfernt" sei, weshalb keinerlei Gefahr für seine Landsleute bestünde.

Erst gestern sprach Trump eine eindeutige Warnung an das Regime von Kim Jong-un aus, in der er davon sprach, Nordkoreas Drohungen „mit Feuer, Zorn und Macht zu begegnen, wie die Welt es so noch nicht gesehen hat“. Kurz darauf kündigte Nordkoreas Militär an, einen Raktenangriff auf Guam ernsthaft in Erwägung zu ziehen. Das genaue Ziel: die US-Luftwaffenbasis Anderson, von der die Vereinigten Staaten immer wieder strategische Bomber des Typs B-1 zu Militärmanövern in Richtung koreanische Halbinsel entsendet haben.

Heute Vormittag schließlich trat Trump vor die Mikrofone und zeigte sich erleichtert. „Ich dachte natürlich zuerst, unser Land sei ernsthaft in Gefahr und wir müssten jetzt Angst vor Kim haben. Aber nachdem ich erfuhr, dass es sich bei Guam nicht um einen US-Bundesstaat handelte, sondern um eine Insel, die echt weit weg ist, konnte ich gut schlafen.“ Er habe zwar die halbe Nacht damit verbracht, diese Insel auf der Landkarte zu finden, aber das war es Wert.

„Ich wollte schon die nächste Drohung aussprechen und hatte bereits überlegt, einfach mal ein paar Testraketen abzufeuern, aber als ich sah, wie weit Guam von den USA entfernt liegt, dachte ich mir, das ist nicht nötig. Das sind ja mindestens eine Million Kilometer Entfernung!“ Er freue sich stattdessen nun auf den Raketenangriff und sei gespannt, wieviel „Power und Effizienz“ hinter der nordkoreanischen Produktion steckt.

(JME/Foto: Gage Skidmore. Licensed under [CC BY-SA 3.0 via Wikimedia Commons])

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