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May sieht sich nach Wahldebakel bestätigt: „Menschenrechte der Briten müssen dringend eingeschränkt werden“

London (EZ) | 9. Juni 2017 | Die vorgezogene Wahl in Großbritannien sollte Theresa May eigentlich mehr Macht verleihen, doch stattdessen wurde sie für die Tories zu einem Debakel. Mit dem Verlust der absoluten Mehrheit sieht sich die Premierministerin nun in Ihrem Vorhaben bestätigt, die Menschenrechte der Briten radikal einzuschränken.

Hat sich das alles irgendwie ganz anders vorgestellt: Theresa May. Hat sich das alles irgendwie ganz anders vorgestellt: Theresa May.

„Bevor in wenigen Wochen die Brexit-Verhandlungen beginnen, ist es mein oberstes Ziel, zunächst ein Gesetz zu verabschieden, das Briten zukünftig die Teilnahme an Wahlen untersagt,“ so May heute Vormittag in einer ersten Erklärung. „Unser Land ist ein besseres, wenn die Menschen hier nicht permanent immer alles kaputt machen.“

May gab zu, dass der Anfang der Woche geäußerte Plan, die Menschenrechte gegebenenfalls einschränken zu wollen, zunächst nur potenzielle Terroristen betreffen sollte und sich hauptsächlich nur auf die Bewegungsfreiheit bezog. „Doch da hatte ich noch keine Ahnung, dass es in anderen Bereichen noch einen viel größeren Handlungsbedarf gibt und dass bedauerlicherweise vor allem Briten davon betroffen sind und nicht irgendeine kleine Randgruppe von kriminellen Flüchtlingen.“

May betonte, dass natürlich nicht sämtliche Menschenrechte eingeschränkt werden sollten. „Jeder darf weiterhin frei entscheiden, was er isst und trinkt, was für ein Auto er fahren möchte und wo er leben will. Aber das war es dann auch schon.“ Sie freue sich darauf, bald endlich wieder stolz auf ihr Land sein zu können.

(JME/Foto: Von Jim Mattis170511-D-GY869-0096, Gemeinfrei, Link)

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