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Ärgerliche Panne: Microsoft startet „Herbst2017“ zu früh

7. Juni 2017 ·

Die Microsoft Cloud bringt Regen, Wind und niedrige Temperaturen.
Die Microsoft Cloud bringt Regen, Wind und niedrige Temperaturen.

Berlin/Redmond (EZ) | 7. Juni 2017 | Dem amerikanischen Software-Giganten Microsoft ist ein ärgerlicher Fehler unterlaufen: ein Mitarbeiter startete versehentlich das noch im Beta-Stadium befindliche Programm  „Herbst2017“. Der Konzern bittet nun um etwas Geduld, bis „Fruehling2017“ wieder hergestellt ist.

Viele Menschen in Deutschland ärgern sich: Gerade hatten sie sich an die sommerlichen Temperaturen gewöhnt, da hat das US-Unternehmen Microsoft irrtümlich die Installation der Software „Herbst2017“, dem Nachfolger der erfolgreichen Vorjahresversion „Herbst2016“, gestartet.

Das Programm sollte eigentlich erst Ende September laufen. Nun allerdings herrschen statt Hitze und Sonnenschein Regen, Wind und herbstliche Kälte über weite Teile der Bundesrepublik.

Warum das Unternehmen das Programm „Fruehling2017“ vorzeitig beendete und „Sommer2017“ komplett ignorierte, ist bislang ungeklärt. Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt forderte umgehend Aufklärung und beharrt auf sofortige Korrektur des Fehlers.

Der Präsident der Europäischen Kommission, Jean-Claude Juncker, hat bereits Schadensersatzforderungen ins Spiel gebracht. „Wir hatten warmes und angenehmes Wetter bestellt. Wir verlangen, dass Microsoft sich an die Verträge hält.“ Microsoft hatte sich den lukrativen Auftrag zur Ausführung des diesjährigen Sommers vor drei Jahren im Rahmen einer internationalen Ausschreibung gesichert.

Microsoft bedauert in einer Pressemitteilung das Versehen. Angeblich habe ein Mitarbeiter nach einem Systemausfall nicht „Fruehling2017“ neu gestartet, sondern fälschlicherweise das noch im Beta-Stadium befindliche „Herbst“-Programm.

Momentan läuft noch die Installation, systembedingt kann der Vorgang nicht abgebrochen werden. Microsoft rechnet damit, dass in ein bis zwei Wochen das Frühlings- sowie das Sommerprogramm neu installiert werden kann. Bis dahin bittet die Firma um Geduld und entschuldigt sich bei den betroffenen Bürgern.

(JPL/Foto: John Kerstholt [bearbeitet; Lizenz: CC BY-SA 3.0]

Dieser Artikel erschien bereits vor einem Jahr in einer ähnlichen Version


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