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Franz Beckenbauer beteuert, in Katar noch nie einen Terroristen gesehen zu haben

München/Doha (EZ) | 6. Juni 2017 | Franz Beckenbauer hat sich in die jüngsten Entwicklungen im Nahen Osten eingeschaltet. Nachdem mehrere arabische Staaten ihre Beziehungen zu Katar eingefroren haben, weil das Emirat den islamistischen Terror unterstützen soll, sagte der "Kaiser", er habe "noch nie einen Terroristen in Katar gesehen".

Die Fußballikone des FC Bayern München ist in seiner früheren Eigenschaft als Fifa-Unterhändler eigenen Angaben zufolge häufiger in Katar gewesen und unterstützte von Anfang an die Vergabe der Weltmeisterschaft 2022 in das kleine Wüstenland. Nun äußerte er sich zu der diplomatischen Eskalation: gestern haben mehrere Staaten ihre Verbindungen zu Katar eingestellt und dies mit der ideologischen, finanziellen und logistischen Unterstützung des islamistischen Terrors begründet.

„Ich habe noch nicht einen einzigen Terroristen in Katar gesehen. Da läuft keiner herum. Ich weiß nicht, woher diese Berichte kommen“, sagte Beckenbauer. „Ich war schon oft in Katar und habe deshalb ein anderes Bild, das, glaube ich, realistischer ist.“

Der Terror- und Nahostexperte Beckenbauer, der sich in letzter Zeit öffentlich etwas rar gemacht hatte, sagte außerdem: „Und selbst wenn es so wäre, dass sie Terroristen kontrollieren: Wäre Katar dann nicht zur WM so ziemlich der sicherste Ort auf Erden, wo man so was veranstalten könnte?“

(JPL/Foto: Von Die Bildermacherei Cuxhaven, Kerstin TietjeEigenes Werk, CC-BY-SA 4.0, Link)

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