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„Konnten kein Bier kaufen, weil wir pfeifen mussten!“: Fußballfans fordern DFB auf, Halbzeitpause besser zu planen

Berlin/Frankfurt (EZ) | 29. Mai 2017 | Zehntausende Zuschauer sind verärgert: Beim DFB-Pokalfinale am Samstag im Berliner Olympiastadion konnten sie sich in der Halbzeitpause keine Getränke oder Bratwürste holen, weil sie Helene Fischer auspfeifen mussten. 

Der DFB muss sich nach dem Auftritt von Helene Fischer beim Pokalfinale scharfe Kritik anhören. Der DFB muss sich nach dem Auftritt von Helene Fischer beim Pokalfinale scharfe Kritik anhören.


„Also wirklich, wie kann man das so schlecht planen?“, regt sich Holger Weinkamp aus der Nähe von Frankfurt auf. „Ich konnte in der Halbzeitpause nicht auf Klo, kein neues Bier holen und was zu essen konnte ich mir auch nicht kaufen, weil ich wie die anderen 70.000 Menschen Helene Fischer ausbuhen musste.“ Als der Schlagerstar fertig war und endlich das Spielfeld verlassen hatte, blieben nur noch wenige Minuten bis zum Wiederanpfiff der Partie.

Viel zu kurz, damit alle sich mit dem nötigsten versorgen konnten oder auf die Toilette konnten, ohne was vom Spiel zu verpassen. „Was haben die sich dabei gedacht“, fragt Susanne aus Bochum. „Dann hätten sie halt die Pause verlängern sollen, aber so ist das doch scheiße gewesen!“ Wie andere auch, war sie hin- und hergerissen zwischen ihrer Pflicht, als Fußballfan gegen die Kommerzialisierung des Fußballs zu demonstrieren, und dem Befriedigen von Grundbedürfnissen.

Andere hingegen waren besser vorbereitet und fordern den DFB auf, es nächstes Jahr genauso nochmal zu machen. „Es war diesmal so entspannt wie selten in der Pause“, so Patrick Helmhausen, Fan des Pokalsiegers Borussia Dortmund. „Die Klos waren alle frei, am Würstchenstand musste ich nicht anstehen. Ideal gelaufen!“.

(JPL/Foto: By Fred KuhlesOwn work, CC BY-SA 3.0, Link)

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