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Schulz legt sich fest: „Wenn wir die Bundestagswahl verlieren, werde ich nicht Bundeskanzler“

Berlin (EZ) | 15. Mai 2017 | Nach der erneuten SPD-Klatsche bei der gestrigen Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen äußerte sich SPD-Chef Martin Schulz zu seinen realistischen Aussichten, im September neuer Bundeskanzler zu werden. Demnach stünden die Chancen schlecht, wenn die SPD die Wahl verliere, so Schulz heute Vormittag.

Angesprochen auf sein Zitat von Anfang April, in dem der neue Hoffnungsträger der SPD versprach, neuer Bundeskanzler zu werden, wenn Hannelore Kraft die Wahl in NRW gewinne, sagte Schulz heute: „Ich habe mich da vielleicht etwas zu weit aus dem Fenster gelehnt.“ Er sei sich bis gestern sicher gewesen, dass die SPD als Sieger bei der Landtagswahl hervorgehe. „Das war aber leider nicht so.“

Doch der SPD-Kanzlerkandidat zeigte sich abermals kämpferisch. Um zukünftig nicht erneut in die Verlegenheit zu kommen, frühere Aussagen revidieren zu müssen, kündigte er an, nicht Bundeskanzler zu werden, „wenn wir die Wahl im September verlieren. Darauf lege ich mich fest. Und zu dieser Aussage stehe ich bis zum bitteren Ende!“

Parteikollegen zollten dem SPD-Chef Respekt für diese „mutige Aussage“ und bekräftigten abermals, in Schulz den richtigen Kandidaten für die Partei gefunden zu haben. „In der Regel hält der Martin ja sein Wort“, so ein SPD-Mitglied.

(JPL/Foto: By EU2016 SKDOOR STEP 2016-10-07, CC0, Link)

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