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„Das wäre doch nicht nötig gewesen…“: Björn Höcke enorm geschmeichelt von Hitler-Vergleich seiner Partei

Erfurt (EZ) | 10. April 2017 | Im Antrag zum Parteiausschluss Björn Höckes vergleicht die AfD ihn mit Adolf Hitler. Jetzt fordert Höcke seine Partei auf, solche Schmeicheleien zukünftig zu lassen und dass alle wieder gemeinsam an die Arbeit gehen.

Auf seiner Facebookseite schrieb Höcke, dass er ein solches Kompliment nicht mehr erwartet hätte „nach den Differenzen der letzten Wochen“. Nun sei er mit seinen parteiinternen Widersachern versöhnt und „alle können sich wieder auf die Aufgabe konzentrieren, das Parlamentssystem abzuschaffen.“

Zuvor hatte die Bild am Sonntag berichtet, dass die AfD-Führung in ihrem Ausschlussantrag gegen Höcke Parallelen zwischen seinen und Hitlers Reden sieht. Ihm seien gestern die Tränen gekommen, als er das gelesen hatte, schreibt Höcke. „Ich hätte nicht gedacht, dass Frauke (Petry, d. Red.) und Marcus (Pretzell; d. Red.) mich so sehen. Sagenhaft, dass es in unserer Partei – trotz aller Meinungsverschiedenheiten – möglich ist, sich dennoch mit Achtung vor der Arbeit des anderen zu begegnen und sogar noch Komplimente zu machen.“

Damit dürfte das Ausschlussverfahren vom Tisch sein, so Höcke. „Dass sie ihn nicht einfach so zurückziehen können, ist ja klar, sie wollen natürlich ihr Gesicht wahren.“ Aber mit diesem „entzückenden“ Vergleich sei ihm nun deutlich mitgeteilt worden, dass er gewertschätzt wird und seine Mühen in den letzten Jahren nicht umsonst waren. „Nun geht es in den Wahlkampf, gemeinsam und mit vereinten Kräften!“

(JPl/Foto: Von Alexander Dalbert (Fotograf) – Björn Höcke (Dargestellter), CC BY-SA 3.0, Link)

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