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Tausende versuchen ihr Glück: Riesige Bitcoin-Ader in Kalifornien entdeckt

San Francisco (EZ) | 28. März 2017 | Tausende Glücksritter aus aller Welt sind zurzeit unterwegs und reisen in die kalifornische Wüste. Dort wurden Berichten zufolge reiche Bitcoin-Vorkommen entdeckt.

Aktuell ist ein Bitcoin (hä?) stolze 965 Euro (1061 US-Dollar) wert – kein Wunder, dass viele die Chance nutzen und sich unter der kalifornischen Sonne die Taschen mit dem noch jungen Zahlungsmittel voll machen wollen. Erstmals wurden Bitcoins im Jahr 2008 abgebaut.

Gerüchte gab es im Netz schon länger. “Eigentlich musst Du nur einmal stolpern, schon springt dir so ein Bitcoin vor die Füße”, heißt es beispielsweise in einem Forum. Andere schreiben, sie hätten nun ausgesorgt: “Ehrlich, ich bin reich! Ich hatte eine Reifenpanne, bin kurz neben die Straße zum Pinkeln gewesen und was sehe ich: glitzernde Bitcoins. Noch und nöcher!” Besonders reiche Vorkommen soll es im Norden Kaliforniens geben und in der Sierra Nevada.

Die Berichte verlocken tausende Wagemutige dazu, sich aus aller Welt in die heiße Wüstensonne zu begeben und ihr Glück zu versuchen. Dabei lassen sie vielfach daheim alles stehen und liegen – jeder will so viel scheffeln wie nur möglich.

Die US-Regierung hat die angeblichen Funde weder bestätigt noch dementiert. “Aber ich wäre ja schön blöd, wenn ich es nicht wenigstens versuchen würde”, sagt ein bärtiger Mann aus dem fernen Chile, der gerade den Sand auf einem Teller durchspült. “Bisher wurde ich noch nicht fündig. Aber das wird schon.”

Der Staat Kalifornien stellt sich nun auf einen “Bitcoinrausch” ein, ähnlich dem Goldrausch Mitte des 19. Jahrhunderts. Findige Geschäftemacher nutzen die Anwesenheit so vieler Risikobereiter und bereichern sich an ihnen, so kostet eine Übernachtung in einem einfachen Motel beispielsweise 0,3 Bitcoins (0,3 BTC), eine Wochenration Wasser ist nicht mehr unter 0,1 Bitcoins zu haben. Die Behörden rechnen mit Kriminalität unter den Bitcoinschürfern, von denen so gut wie jeder bewaffnet ist.

(JPL/Foto: Von DavidstankiewiczEigenes Werk, CC-BY-SA 4.0, Link)

 

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