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Razzia bei Audi “leider ergebnislos”: Ermittler ziehen mit nagelneuen Fahrzeugen wieder ab

Ingolstadt (EZ) | 15. März 2017 | Heute Vormittag kam es in mehreren deutschen Audi-Standorten im Zuge des Diesel-Skandals zu Razzien. Diese blieben jedoch offenbar ohne Erfolg. Etliche Ermittler fuhren frustriert und ohne Ergebnisse in ihren nagelneuen Audis vom Hof.

Die Audi-Zentrale in Ingolstadt. Auch hier blieb die Razia bisher ohne Ergebnis. Die Audi-Zentrale in Ingolstadt. Auch hier blieb die Razia bisher ohne Ergebnis.

Die Zentrale der VW-Tochter in Ingolstadt sowie weitere acht Audi-Standorte wurden wegen Verdachts des Betruges und der strafbaren Werbung seit heute Vormittag durchsucht. Ein Unternehmenssprecher betonte, „vollumfängliche Kooperation“ mit der Staatsanwaltschaft München anbieten zu wollen.

Bis zum Nachmittag untersuchten die Ermittler Büroräume nach verdächtigem Material. Doch die Suche blieb offenbar erfolglos.

Gegen 15 Uhr fuhren die ersten Beamten wieder vom Platz. Gegenüber der Presse äußerte man sich nur wortkarg. „Leider nichts gefunden. Ich muss weg“, so ein Polizist, der kurz darauf in einen fabrikneuen silbernen A6 stieg und davonfuhr.

Ähnliche knappe Kommentare folgten von den übrigen Beamten. „Wir sollten die Ermittlungen einstellen, da ist nichts“, so ein weiterer Ermittler, bevor er in seinem roten Q5 die Zentrale in Ingolstadt verließ.

Seitens des Unternehmens äußerte man sich anschließend erleichtert zu dem ergebnislosen Untersuchungen. „Wir hoffen, dass nun wieder etwas Ruhe einkehrt“, so der Sprecher, „ach ja, und an alle Neukunden: Bitte nicht vergessen, nächsten Monat die Sommerreifen aufziehen zu lassen.“

(JME/Foto: Andreas Fingas, CC BY-SA 3.0 de, Link)

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