NACHRICHTEN

Leipzig gestohlen: Polizei bittet um Hinweise aus der Bevölkerung

Halle (EZ) | 10. März 2017 | Unbekannte haben in der Nacht zum heutigen Freitag die in Sachsen liegende deutsche Stadt Leipzig gestohlen. Die Polizei Halle bittet nun fieberhaft um Hinweise aus der Bevölkerung.

Mit diesem offiziellen Fahndungsplakat hofft die Polizei, die gestohlene Stadt Leipzig schnell wiederzufinden. Mit diesem offiziellen Fahndungsplakat hofft die Polizei, die gestohlene Stadt Leipzig schnell wiederzufinden.

Wie ein Sprecher der Polizei berichtete, soll ein Autofahrer den Verlust der Stadt heute früh gegen 4:30 Uhr bemerkt haben, als er von Westen kommend auf der A14 fuhr und vor ihm statt Leipzig Mitte plötzlich die Ausfahrt zum Nachbarort Naunhof ausgeschildert war.

Den eilig herbeigerufenen Polizisten aus der nur wenige Kilometer entfernten Stadt Halle (Saale) bot sich ein verstörender Anblick. „Vor uns lag eine etwa 298 Quadratkilometer große leere Fläche. Die komplette Stadt Leipzig war verschwunden. Inklusive der rund 560.000 Einwohner, dem Rathaus, dem Völkerdenkmal, sämtlicher Kirchen und, ja, einfach alles.”

Die Polizei bittet nun mögliche Zeugen um dringende Mithilfe. „Wer sich gestern Nacht zwischen 0:30 Uhr und 4:30 Uhr in der Nähe von Leipzig aufgehalten und irgendetwas verdächtiges gesehen hat, soll sich unbedingt bei uns melden!“

Wieviele Täter für den Diebstahl in Frage kommen, ist noch völlig unklar. „Wir schätzen aber, dass es mehr als einer war“, so der Sprecher der Polizei weiter. „Auch kriminelle Banden aus Osteuropa können wir nicht ausschließen.“

Die Polizei hofft, dass Stadt und Einwohner schnell gefunden werden und Leipzig nicht dasselbe Schicksal ereilt wie Mellingscheid vor 95 Jahren. Die damals drittgrößte deutsche Stadt, die sich etwa 75 km südöstlich von Karlsruhe befand, wurde ebenfalls von Stadtdieben gestohlen und ist bis heute spurlos verschwunden.

 

(JME/Bild: Google maps; Kartendaten © 2017 GeoBasis-DE/BKG (©2009),Google)

Streitendes Paar fordert CIA-TV-Protokolle über sich an, um Ursache ihres Streits zu ergründen
So äußert sich Björn Höcke heute zu dieser Hitler-Geschichte

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*