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Lehren aus Türkei-Besuch: Merkel lässt Martin Schulz festnehmen, „einfach weil ich’s kann!“

Merkel sieht seit gestern Abend der kommenden Bundestagswahl etwas gelassener entgegen.


Ankara/Berlin (EZ) | 3. Februar 2017 | Bundeskanzlerin Angela Merkel hat kurz nach dem Treffen mit Türkeis Staatspräsident Erdogan die unmittelbare Verhaftung des SPD-Kanzlerkandidaten Martin Schulz veranlasst. Grund sei eigenen Aussagen zufolge ein „wirklich hilfreicher und informativer Ausstausch der Machtbefugnisse von Regierungschefs“. so Merkel.

Gestern Abend um 20:35 Uhr klickten die Handschellen. Der SPD-Politiker und Kanzlerkandidat Martin Schulz saß gerade mit Parteifreunden in einem Berliner Restaurant, als drei Polizeibeamte die Lokalität stürmten und den 61-Jährigen abführten.



Kurz darauf wurde bekannt, dass ausgerechnet Angela Merkel für die Verhaftung von Schulz verantwortlich sein soll. Wie sie am Ende ihres Türkeibesuches kurz vor der Weiterreise nach Malta erklärte, habe sie durch das Treffen mit Erdogan ganz neue Erkenntnisse erlangt.

„Wir hatten ein wirklich tolles Gespräch, er hat mir zahlreiche Ratschläge gegeben, unter anderem wie man unliebsame Gegner mundtot machen kann“, so die Kanzlerin schmunzelnd.

Auf Hinweise aufmerksamer Journalisten, die Merkel darauf Aufmerksam machten, dass in Deutschland andere Gesetze als in der Türkei gelten würden und die Kanzlerin solche Befugnisse gar nicht inne hätte, reagierte Merkel ungehalten und veranlasste die unmittelbare Inhaftierung dieser „Störenfriede“.

Abschließend erklärte die Kanzlerin, dass Schulz spätestens in neun Monaten wieder auf freiem Fuß sei. „Ich bin ja kein Unmensch“, so Merkel lachend.

(JME/Foto: EU2016 SKDOORSTEP 2016-09-16 BRATISLAVA SUMMIT, CC0, Link)

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