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Steigende Umfragenwerte: SPD will noch drei Mal Kanzlerkandidaten wechseln, um auf 40% zu kommen

Berlin (EZ) | 2. Februar 2017 | Nur wenige Tage, nachdem die SPD Martin Schulz zum Spitzenkandidaten kürte, klettern die Umfragewerte: von 21% auf nun 26%. Das ermutigt die Partei, diesen Schritt zu wiederholen, bis "die 40% geknackt sind".

Dank ihm steigen die Zustimmungswerte der SPD: Noch-Spitzenkandidat Martin Schulz. Dank ihm steigen die Zustimmungswerte der SPD: Noch-Spitzenkandidat Martin Schulz.

„Ich bin ja selbst überrascht“, sagt Noch-Vorsitzender Sigmar Gabriel, „das läuft besser, als erwartet. Nach meiner Rechnung, und ich habe Abitur, müssen wir bis zur Bundestagswahl noch drei Mal den Kandidaten wechseln, um dann bei satten 41% zu liegen.“

Mit Martin Schulz als Kanzlerkandidat kletterten die Sozialdemokraten von 21 auf 26%. Ein SPD-internes Papier schlüsselt auf, dass das ein Anstieg um stolze 5 Prozentpunkte ist. „Beim nächsten Kandidaten müssten wir dann also bei 31% liegen, bei dem danach bei 36% und schließlich bei 41%“, erklärt Gabriel. Das sei machbar.

Nun sucht der Vorstand nach geigneten Leuten, die für ein paar Wochen in die Fußstapfen von Martin Schulz treten, um dann wieder aussortiert zu werden. In der Partei kursieren unter anderem die Namen Franz Müntefering, Olaf Scholz und Klaus Wowereit. „Aber entschieden ist da noch nichts“, so ein Insider.

Zu guter letzt muss dann nur noch jemand gefunden werden, der am Ende tatsächlich ins Kanzleramt ziehen möchte. Hinter vorgehaltener Hand bietet sich angeblich Gabriel selbst für diesen Posten an.

Einziger vernehmbarer Kritiker dieser Strategie soll Martin Schulz sein. Dem Vernehmen nach sucht er sogar bereits nach einer Bleibe in Deutschland und hat auch schon seine Brüsseler Wohnung gekündigt.

(JPL/Foto: Von EU2016 SKDOOR STEP 2016-10-07, CC0, Link)

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2 Kommentare zu Steigende Umfragenwerte: SPD will noch drei Mal Kanzlerkandidaten wechseln, um auf 40% zu kommen

  1. Ein Walbeobachter // 5. Februar 2017 um 17:11 // Antworten

    Falsch!
    Die 5% Umfrageplus kamen gar nicht durch einen Kandidatenwechsel zustande. Wie auch, es gab ja vorher noch gar keinen Kandidaten!
    Richtig wäre, wenn die SPD Martin Schulz noch drei weitere Male zum Kanzlerkandidaten küren würde. Optimalerweise gut verteilt auf die nächsten paar Monate und zum letzten Mal dann kurz vor der Wahl, damit der Effekt möglichst groß ist.

    • Hahaha! Stimmt gar nicht!
      Die SPD steht jetzt doch nur so gut da, weil der olle Gabriel endlich zurückgetreten ist!
      Wenn der jetzt noch 5x zurücktritt ist die SPD bei 50%. Ganz sicher!!!

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