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„Mist, das war eine Unterschrift zu viel!“ – Trump besiegelt versehentlich seinen unverzüglichen Rücktritt als Präsident

24. Januar 2017 ·

Da war die Welt noch in Ordnung: Trump vor wenigen Tagen bei seiner Vereidigung.
Da war die Welt noch in Ordnung: Trump vor wenigen Tagen bei seiner Vereidigung.

Washington, D.C. (EZ) | 24. Januar 2017 | Die Präsidentschaft von Donald Trump ist mit einem Paukenschlag beendet worden. Während er an seinem ersten Arbeitstag zahlreiche Erlasse unterschrieb, übersah er ein Rücktrittersuchen, das ihm ein noch unbekannter Demokrat unterschob. Mit seiner rechtskräftigen Unterschrift besiegtelte Trump damit das Ende seiner nur wenige Tage andauernden Präsidentschaft.

„So ein Scheiß!“, hörte man Trump kurz nach der Unterschrift schimpfen. Polternd verließ der 70-Jährige daraufhin sein Büro, um noch zu retten, was zu retten war. Doch da war es bereits zu spät: Donald Trump unterschrieb einen Antrag, der seinen unverzüglichen Rücktritt zur Folge hat. Die Präsidentschaft endet somit nach nur knapp drei Tagen.

„Mr. Trump ist ein unverzeihliches Missgeschick passiert“, so sein Sprecher Sean Spicer kurze Zeit später während einer eilig einberufenen Pressekonferenz. „Er war so stolz darauf, seinen ersten richtigen Tag als Präsident einzuläuten und auf zahlreichen Dokumenten, Anträgen und Erlassen seinen Namen drunterzusetzen.“

Besonders gut gelaunt sei Trump gewesen, nachdem er den Ausstieg aus dem TTP-Abkommen unterschreiben durfte. „Doch dann landete plötzlich zwischen den ganzen Papierhäufchen ein Dokument, mit dessen Unterschrift Mr. Trump seinen Rücktritt erklärt“, so Spicer weiter. „Niemand weiß, wo das plötzlich herkam. Klar ist nur, es muss ein widerlicher Demokrat gewesen sein!“

Erst nach vier weiteren Unterschriften bemerkte ein Mitarbeiter Trumps den katastrophalen Fehler, doch bis dahin gelangte das Dokument bereits an die Öffentlichkeit.

„Mr. Trump ist am Boden zerstört und derzeit nicht für eine Stellungnahme erreichbar“, erklärt Spicer weiter. Wer nun stattdessen Präsident werde, sei momentan noch völlig ungeklärt.

Unterstützung kommt dagegen von ungewöhnlicher Seite. Die ehemalige First Lady Hillary Clinton bot an, den Job übergangsweise für die nächsten vier bis acht Jahre übernehmen zu können, „wenn sich niemand anderes findet.“

(JME/Foto:White HouseYouTube: The Inauguration of the 45th President of the United States , Gemeinfrei, Link)


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