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Vereidigung von Trump muss verschoben werden, weil zahlreiche Teilnehmer kurzfristig erkrankt sind

19. Januar 2017 ·

Muss bedauerlicherweise noch warten, bis er offizieller Präsident der USA ist: Donald Trump.
Muss bedauerlicherweise noch warten, bis er offizieller Präsident der USA ist: Donald Trump.

Washington, D.C. (EZ) | 19. Januar 2017 | So ein Ärger. Die für morgen geplante Vereidigung von Donald Trump muss auf unbestimmte Zeit verschoben werden. Grund sind kurzfristige Erkrankungen zahlreicher wichtiger Teilnehmer wie u.a. die Ex-Präsidenten und der für den Amtseid notwednige Oberste Richter John Roberts.

Morgen sollte Donald Trump offiziell zum neuen Präsidenten der USA ernannt werden. Doch die Amtseinführung muss nun abgesagt werden.

“Es ist echt ein Jammer” so Noch-Amtsinhaber Barack Obama, der sich mit einem Taschentuch der Presse präsentierte und mehrfach schnauben musste. “Ich hatte mich wirklich schon sehr auf die Vereidigung gefreut, aber ich kann unmöglich morgen so lange im Freien sitzen und der Amtsübergabe beiwohnen.

Ähnlich wie Obama ergeht es derzeit vielen prominenten Teilnehmern. Auch die Ex-Präsidenten Bill Clinton samt Ehefrau Hillary, George Bush Senior und Junior sowie Jimmy Carter haben sich eigenen Angaben zufolge kurzerhand eine “waschechte Grippe” eingefangen und mussten für morgen absagen.

Doch damit nicht genug: Da selbst der Oberste Richter John Roberts ausfällt, der dem neuen Präsidenten den Amtseid abnehmen sollte, sowie die auftretenden Künstler und auch ein großer Teil der für morgen angekündigten Zuschauer krankheitsbedingt nicht kommen können, muss die Vereidigung komplett abgesagt werden. Zudem sind zahllose Agenten des Secret Service und hunderte Polizisten ebenfalls unpässlich.

Ein neuer Termin steht noch nicht fest. Obama kündigte jedoch an, dass so eine ordentliche Grippe ja durchaus schon mal “zwei bis drei Jahren” andauern könnte.

(BSCH/Foto: By Gage Skidmore, CC BY-SA 3.0, Link)

 


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