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Agrarminister fordert, dass alkoholfreies Bier nicht mehr „Bier“ genannt wird

Berlin (EZ) | 29. Dezember 2016 | Nachdem Bundesagrarminister Schmidt Fleischbezeichnungen für vegane Lebensmittel verbieten möchte, will er nun auch anderen Missverständnissen vorbeugen. Zukünftig soll alkoholfreies Bier nicht mehr als "Bier" verkauft werden.

"Meinetwegen kann man alkoholfreies Bier auch einfach "Schmidt-Saft nennen", so Agrarminister Schmidt. "Meinetwegen kann man alkoholfreies Bier auch einfach "Schmidt-Saft nennen", so Agrarminister Schmidt.

„Um es klar zu sagen: Viele Menschen sind zu blöd zum Einkaufen“, so der beliebteste Landwirtschaftsminister seit Renate Künast, Christian Schmidt (CSU). „Die Bezeichnung ‚Bier‘ für ein alkoholfreies Getränk ist irreführend.“ Er werde nun dafür sorgen, dass die Brauereien sich einen anderen Namen für alkoholfreies Bier einfallen lassen.

Und in der Tat: Wie eine kurze Umfrage innerhalb der Redaktion dieser Zeitung ergab, passiert es häufig genug, dass man fälschlicherweise das in Fachkreisen auch „kastrierte Bier“ genannte alkoholfreie Hopfengetränk kauft. Der Fehler wird meist erst offenbar, wenn man am nächsten Morgen ohne Kater aufwacht.

Aus diesem Grunde soll der alkoholfreie Gerstensaft zuküntig auch nicht mehr in der Alkohol-Abteilung neben klassischem Bier stehen, sondern bei den Säften.

Als was genau das alkoholfreie Bier künftig bezeichnet werden soll, weiß Schmidt selbst noch nicht. „Denkbar ist ‚Wasser mit Geschmack‘, ‚B-Saft‘ oder ganz einfach ‚kein Bier'“, so der Agrarminister abschließend.

(BSCH/ Foto: José Cruz/Agência Brasil – http://agenciabrasil.ebc.com.br/geral/foto/2015-08/patrus-ananias-recebe-o-ministro-da-agricultura-da-alemanha, CC BY 3.0 br, Link)

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4 Kommentare zu Agrarminister fordert, dass alkoholfreies Bier nicht mehr „Bier“ genannt wird

  1. Es ist Satire. Bitte genauer lesen.

  2. Ach, der Typ macht sich immer lächerlicher. Schon seine Fleisch- resp. Nicht-Fleisch-Forderungen waren absurd, zumal diese nur auf die vegane/vegetarische Community abzielte (nicht auf Begriffe wie Meeresfrüchte, Zimtschnecke, Gummibären, Wurstsalat, Schweineschnitzel und Co., welche allesamt auch etwas anderes suggerieren).

    Eine kleine Anekdote, um das Groteske ein bisschen zu unterstreichen: Ein Kollege fragte mich unlängst: „Fändest du es denn okay, wenn sich ein Fleisch[fr]esser als Vegetarier bezeichnen würde?“, worauf ich erwiderte: „Wenn er sich einen fleisch(fr)essenden Vegetarier nennen würde, dann schon.“ 😉

  3. so ein lobbies-abhängige minister gehört NICHT als verträter des deutsches volkes. Politiker müssen unabhängig vom lobbies bleiben. (bzw. wieder werden)

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