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„Schon wieder ein Lastwagen“ – Seehofer fordert nach Berlin-Anschlag bundesweites LKW-Verbot

Berlin (EZ) | 21. Dezember 2016 | Nach dem mutmaßlichen Terroranschlag auf einem Berliner Weihnachtsmarkt mit 12 Toten und 48 Verletzten fordert CSU-Chef Horst Seehofer nun ein striktes und umgehendes Lastwagenverbot.

„Erst Nizza, jetzt Berlin. Es darf nicht angehen, dass innerhalb so kurzer Zeit LKW einen solch verheerenden Schaden anrichten können und Menschen dadurch ihr Leben verlieren“, so Seehofer heute Vormittag in einer Erklärung. Erst gestern forderte der bayrische Ministerpräsident noch eine Verschärfung der Zuwanderungspolitik, nun sieht er die Gefahr vor allem auf deutschen Straßen in Form von “besonders großen Autos”.

Ein tonnenschwerer Lastwagen sei, wie man wiederholt gesehen hat, eine perfekte Mordwaffe. „Wir sind ein Land der Kleinkraftwagen. Bei uns haben solche Monster einfach nichts verloren,” so der bayrische Ministerpräsident. “Ich habe deswegen den Bundesverkehrsminister angewiesen, umgehend ein Verbot dieser Mordmaschinen zu prüfen.”

Der Verband der Automobilindustrie reagierte sofort auf die Forderungen. “Nicht LKW oder sonstige Fortbewegungsgeräte töten, sondern Menschen,” so ein Sprecher. Hier müsse man ansetzen.

(JME/Foto: FreudOwn work, CC BY-SA 3.0, Link)

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