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„Strafe muss sein!“ – DFB verbannt RB Leipzig nach Schwalbe zurück in die zweite Liga

Leipzig/ München (EZ) | 5. Dezember 2016 | Es war DER Aufreger vom Wochenende. RB-Leipzig Star Timo Werner lässt sich in der Partie gegen Schalke theatralisch vor Torhüter Fährmann fallen und erhält einen Elfmeter. Nun griff der DFB überraschend hart durch und verbannte den aktuellen Tabellen-Ersten zurück in die zweite Liga.

„Wir wollen mit diesem Schritt ein für allemal deutlich machen, dass wir solche Verhaltensweisen während des Spiels nicht tolerieren“, so DFB-Präsident Reinhard Grindel heute Vormittag in einer ersten Erklärung. „Es tut uns natürlich Leid, dass es jetzt ausgerechnet den RB Leipzig trifft, aber bei irgendeinem Verein müssen wir ja nun mal anfangen.“

Am Samstag gewann Leipzig mit 2.1 gegen Schalke 04. Das 1:0 entstand nach einer Schwalbe von RBL-Stürmer Timo Werner. Der Schiedsrichter hat dies als Foul von Schalke-Keeper Ralf Fährmann gewertet und auf Elfmeter entschieden.

„Wir wollen mit der Strafe ein Zeichen setzen“, so Grindel weiter. Deshalb habe man in diesem Falle hart durchgegriffen und entschieden, dass der aktuelle Tabellenführer bis zum Rest der Saison in der zweiten Liga spielt.
„Die Punkte darf der Verein natürlich mitnehmen und im besten Falle steigen sie ja nächste Saison erneut auf.“

Freuen dagegen kann sich der Zweiligist VFB Stuttgart, der dadurch in die erste Liga aufrückt.

Bei den übrigen Vereinen kommt die Verbannung überwiegend positiv an. Bayern-Star Arjen Robben äußerte sich erleichtert: „Es geht mir nicht darum, dass wir jetzt wieder auf Platz eins sind. Viel wichtiger finde ich, dass solche Schwalbenkönige endlich die gerechte Strafe bekommen. So etwas geht im Fußball einfach mal gar nicht!“

(BSCH/Foto: Von Chivista 18:44, 25. Dez. 2008 (CET) – Eigenes Werk, Gemeinfrei, Link)

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