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Gerhard Schröder von Bundesregierung zur Trauerfeier nach Kuba geschickt, um Zigarren und Rum für alle zu besorgen

Havanna (EZ) | 30. November 2016 | Viele fragten sich, warum Altkanzler Gerhard Schröder zu Castros Trauerfeier nach Havanna geschickt wurde. Offiziell wurde er entsandt, weil aus der Regierung keiner Zeit hatte. Nun stellt sich heraus: Schröder sollte fürs Kabinett kubanische Zigarren und feinsten Rum kaufen, um die Bestände aufzufüllen.

Hatte noch etwas in Kuba zu erledigen: Gerhards Schröder. Hatte noch etwas in Kuba zu erledigen: Gerhards Schröder.

„Seit Jahren warten wir auf die Nachricht von Castros Tod“, so eine Erklärung aus dem Kanzleramt. „Wir hatten ja bereits nach dem krankheitsbedingten Rücktritt von Fidel vor zehn Jahren damit gerechnet, dass endlich jemand nach Kuba reisen kann und unseren immer spärlicher werdenden Bestand an kubanischen Zigarren auffüllen kann. Zum Glück hatten wir damals aber noch einige auf Vorrat.“

Nun war es endlich soweit. Zum offiziellen Trauerakt zu Ehren Fidel Castros entsandte die Bundesregierung den Altkanzler und leidenschaftlichen Zigarrenraucher Gerhard Schröder nach Kuba, um den Feierlichkeiten beizuwohnen. „Schröder, weil er von allen deutschen Politikern die meiste Ahnung davon hat. Ihm traute die Regierung zu, dass er schon die beste Wahl treffen würde.“

Das Programm ist straff gefüllt. Zunächst musste Schröder der Trauerfeier beiwohnen, diese jedoch vorzeitig verlassen, um noch vor 18 Uhr eine kleine Shoppingtour erledigen können. Auf dem Einkaufszettel standen neben originalen Havanna-Zigarren auch guter kubanischer Rum und „der besten Rohrzucker der Welt“.

Gegen 21 Uhr heute Abend geht der Flieger von Schröder schließlich zurück Richtung Deutschland.

„Wir wissen, dass Herr Schröder natürlich nicht unbegrenzt Ware einführen kann, deshalb hoffen wir, dass es vielleicht schon nächstes Jahr einen weiteren Grund gibt, nach Kuba zu fliegen. Fidels Bruder Raúl ist ja glücklicherweise auch nicht mehr der jüngste“, heißt es abschließend.

(JME/Foto: Olaf Kosinsky – Own work, CC BY-SA 3.0 de, Link)

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