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CIA stolz: Versuch Nummer 639, Castro zu töten, hat endlich geklappt

28. November 2016 ·

Washington, D.C./Havanna (EZ) | 28. November 2016 | Es hat sehr lange gedauert, aber nun hat es endlich geklappt: Der 639. Versuch, Fidel Castro, umzubringen, ist gelungen. Das hat die mehr als zufriedene scheidende US-Regierung nun mitgeteilt. 
Seit der Revolution 1959 versuchte der Geheimdienst CIA erfolglos, Fidel Castro zu töten – alles schlug fehl. Im Guiness Buch der Rekorde steht Castro als der Mann, der die meisten Mordanschläge überlebt hat. Nun konnte die CIA einen Erfolg vermelden: der 639. Anschlag hat nun endlich das gewünschte Ergebniss gebracht.

Noch-Präsident Barack Obama verkündete das erfolgreiche Attentat heute Morgen und könnte stolzer nicht sein: In seine Amtszeit fallen damit die Eliminierung zweier der größten Feinde der USA, Osama bin Laden und Fidel Castro.

Demnach haben Agenten der CIA es geschafft, Castro an Altersschwäche sterben zu lassen. “Nach gewöhnlichen Attentaten wie vergiftete Zigarren, Bomben und Entführungen, die alle fehlschlugen, mussten wir uns etwas völlig anderes einfallen lassen,” so Obama. “Unsere Spezialisten kamen dann auf die Idee, Castro einfach saualt werden zu lassen.” Besonders grausam: Bei alle dem blieb Castro wohl bis zuletzt bei vollem Bewusstsein.

Die Agenten sorgten dafür, dass der Revolutionsführer mit dem Rauchen aufhörte, keinen Alkohol mehr trank und sich auch sportlich betätigte. “Castro ahnte nicht, was wir ihm antaten.” Außerdem wurde er dazu bewogen, sich aus der aktiven Politik herauszuhalten, um sich keinem großen Stress auszusetzen. “Das alles führte schlussendlich dazu, dass er langsam, aber sicher sehr alt wurde und schließlich starb.”

Somit geht eine der längsten Geheimaktionen der Amerikaner zu Ende und einem Neuanfang mit Kuba steht nicht mehr viel im Wege. “Mein Nachfolger Donald Trump übernimmt eine Sorge weniger,” so Obama. Die Botschaft an alle Feinde der USA ist klar: Die USA vergessen niemanden und geben nicht auf.

(BSCH/Foto: By Antônio Milena/ABr – Agência Brasil [1], CC BY 3.0 br, Link)


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