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Entwarnung: Kinderarbeit bei Ferrero nur in jedem siebten Ei

Alba/Bukarest (EZ) | 24. November 2016 | Ferrero hat den Vorwurf der Kinderarbeit überprüft und konnte zumindest teilweise Entwarnung geben. So sollen Kinder lediglich bei jedem siebten Überraschungsei das Spielzeug hergestellt haben.

Unwahrscheinlich, dass ausgerechnet in diesem Ei Kinderarbeit steckt. Unwahrscheinlich, dass ausgerechnet in diesem Ei Kinderarbeit steckt.

Gestern wurde berichtet, dass angeblich rumänische Kinder für einen Hungerlohn die beliebten Kinder-Überraschungseier befüllen sollen. Daraufhin ging der italienische Konzern Ferrero den Vorwürfen nach und konnte heute erste Ergebnisse liefern.

„Tatsächlich mussten wir leider feststellen, dass das Spielzeug teilweise von Kindern hergestellt wird“, so ein Unternehmenssprecher. „Doch das Ausmaß ist glücklicherweise nicht ganz so schlimm wie befürchtet, denn wir konnten lediglich nur in jedem siebten Ei Spuren von Kinderarbeit entdecken.“

Damit sei die Wahrscheinlichkeit, dass jemand aus Versehen eines der von Kinderarbeitern befüllten Überraschungseier erwischt, „zum Glück sehr gering. Die Kunden können das beliebte Produkt also weiterhin beruhigt kaufen.“

(JME/Foto: A. Kniesel – Commons, [1], CC BY-SA 3.0, Link)

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