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Zu teuer: Verkehrsminister will gelbe Ampelphase abschaffen

Berlin (EZ) | Die Ampeln in Deutschland sollen zukünftig nur noch aus roten und grünen Leuchten bestehen. Die ohnehin seit vielen Jahren umstrittene Gelbphase soll dagegen ganz abgeschafft werden. Damit erhofft sich die Bundesregierung eine Ersparnis von über zwei Mio. Euro pro Jahr.

Auf die Dauer zu teuer: Zwei gleichzeitig leuchtende Ampelphasen. Auf die Dauer zu teuer: Zwei gleichzeitig leuchtende Ampelphasen.

Verkehrsminister Dobrindt (CDU) erklärte heute Vormittag, dass man schon länger an einer Ampelreform arbeite. „Die Gelbphase ist einfach nicht mehr zeitgemäß und frisst stattdessen einiges an Birnen und Strom.“ Abgesehen davon seien die entscheidenden Anzeigen rot und grün.

„Das funktioniert bei den Fußgängern ja auch“, so der Verkehrsminister. „Hier genügen seit Jahren zwei Ampelphasen. Und niemand beschwert sich über das fehlende Gelb!“

Aus diesem Grunde sollen die Ampeln ab dem kommenden Jahr nach und nach überarbeitet werden. „Wir werden hierfür keine neuen Ampeln bauen, sondern lediglich die Glühbirnen rausdrehen.“

Autofahrer müssten dann noch vorausschauender und konzentrierter fahren, wenn sie sich einer Ampel nährten. „Sobald die Ampel von Grün auf Rot springt, müssen sie stehenbleiben. Es gibt keine Warnungen mehr“, so Dobrindt abschließend.

(JME/Foto: Petey21Own work, Public Domain, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=2004130)

Erstmals veröffentlicht am 04.10.2016

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