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HSV bittet Labbadia, sich bis zur Relegation nichts Größeres vorzunehmen

Hamburg (EZ) | 26. September 2016 | Der gestern entlassene Bruno Labbadia soll sich nicht zu weit von Hamburg entfernen und sich bis zu den Relegationsspielen im Mai "bitte nichts allzu Großes vornehmen", sagt HSV-Vorstand Dietmar Beiersdorfer.

In einer Pressekonferenz heute, auf der der neue Trainer Markus Gisdol vorgestellt wurde, sagte Beiersdorfer, dass die Trennung von Brundo Labbadia zwar dringend notwendig war. “Aber das muss ja alles nichts heißen, ich zumindest – und der gesamte Verein – wäre echt froh, zu wissen, dass Bruno sich nicht zu weit von Hamburg entfernt.”

In einem Telefonat hat Beiersdorfer den Ex-Trainer zudem gebeten, sich bis zu den Relegationsspielen am Ende dieser Saison nicht anderweitig zu verpflichten. “Oder, wenn er irgendwo zu tun hat, sich da in den Vertrag schreiben zu lassen, dass er unter Umständen noch mal für zwei Spiele zu uns darf.” Wenn Bruno das einrichten könnte, wäre das “echt gut und hilfreich.”

Nun gelte aber erstmal für ein paar Spiele das gesamte Vertrauen der Vereinsführung dem neuen Trainer Markus Gisdol. “Frühestens zur Winterpause werden wir über andere Optionen nachdenken.”

Ein Novum in der Bundesliga ist die außergewöhnliche Vergütung Gisdols. “Er hat echt gut und hart verhandelt, der Bursche,” sagt der HSV-Sportchef. “Statt eines monatlichen Gehaltes haben wir nur eine saftige Abfindung vereinbart für den Fall des vorzeitigen Abgangs.”

(JPL)

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